ArchivDeutsches Ärzteblatt18/2007Langzeitergebnisse der PPI-Therapie beim Barrett-Ösophagus

MEDIZIN: Referiert

Langzeitergebnisse der PPI-Therapie beim Barrett-Ösophagus

Dtsch Arztebl 2007; 104(18): A-1244 / B-1108 / C-1060

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LNSLNS In vielen Leitlinien wird bei der Zylinderzellmetaplasie der Speiseröhre (Barrett-Ösophagus) eine medikamentöse Langzeittherapie mit Protonenpumpenhemmern (PPI) empfohlen, sogar bei asymptomatischen Patienten. Die Autoren berichten über eine prospektive Studie an 188 Patienten mit einem Barrett-Ösophagus, die 1 bis 13 Jahre lang mit PPI therapiert wurden. Insgesamt konnte man 966 Behandlungsjahre auswerten. Hinsichtlich der Längsausdehnung der Zylinderzellmetaplasie kam es zu keiner Veränderung. 48 % der Patienten entwickelten jedoch Plattenepithelinseln im Zylinderepithel. Bei 6 Patienten bildete sich eine Dysplasie, 3 Studienteilnehmer erkrankten an einem Adenokarzinom. Somit betrug die Karzinominzidenz 0,31 %. Das primäre Therapieziel, nämlich eine Regression des Barrett-Epithels zu induzieren, wurde nicht erreicht. w

Cooper BT et al.: Continous treatment of Barrett's oesophagus patients with proton pump inhibitors up to 13 years: observations on regression and cancer incidence.
Aliment Pharmacol Ther 2006; 23: 727–33. E-Mail: brian.cooper@nhs.uk.

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