ArchivDeutsches Ärzteblatt18/2007Ernst-Wilhelm Schwarze: Engagement für die Fortbildung

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Ernst-Wilhelm Schwarze: Engagement für die Fortbildung

Dtsch Arztebl 2007; 104(18): A-1250 / B-1114 / C-1066

Hibbeler, Birgit

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Theodor Windhorst, Ernst-Wilhelm Schwarze und Klaus Reinhardt. Foto: ÄKWL
Theodor Windhorst, Ernst-Wilhelm Schwarze und Klaus Reinhardt. Foto: ÄKWL
Prof. Dr. med. Ernst-Wilhelm Schwarze (67), langjähriger Direktor des Pathologischen Instituts an den Städtischen Kliniken Dortmund, ist von der Bundes­ärzte­kammer mit der Ernst-von-Bergmann-Plakette ausgezeichnet worden. Damit wurde Schwarzes außergewöhnliches Engagement für die ärztliche Fortbildung gewürdigt.
Schwarze erhielt die Auszeichnung vom Präsidenten der Ärztekammer Westfalen-Lippe, Dr. med. Theodor Windhorst, und dem Vizepräsidenten Dr. med. Klaus Reinhardt auf der Kammerversammlung Ende März. Die Ärztekammer Westfalen-Lippe hatte Schwarzes Einsatz für die ärztliche Fortbildung bereits 2000 mit der Verleihung der Goldenen Ehrennadel gewürdigt.
Schwarze hat sich besonders mit der Organisation der Veranstaltungsreihe „Pathologie in Dortmund“ verdient gemacht. Von 1989 bis 2004 organisierte er unter anderem 120 wissenschaftliche Abende und 21 öffentliche Veranstaltungen.
Geboren 1939 in Berlin, studierte Schwarze Medizin in Berlin, Kiel und Tübingen. Nach klinischer Weiterbildung wurde er 1973 Facharzt für Pathologische Anatomie. 1980 habilitierte er sich an der Universität Kiel, wurde 1985 zum außerplanmäßigen Professor berufen.
Im Mittelpunkt seiner wissenschaftlichen Arbeit stand die Lymphknotenpathologie. Unter Schwarzes Leitung wurde das Lymphknoten- und Lymphomregister im Pathologischen Institut der Kliniken Dortmund gegründet. Schwarze leitete das Institut von 1987 bis zu seiner Pensionierung 2004. Birgit Hibbeler
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