ArchivDeutsches Ärzteblatt18/2007Hans-Christian Pape: Der Angst auf der Spur

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Hans-Christian Pape: Der Angst auf der Spur

Hibbeler, Birgit

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Hans-Christian Pape. Foto: privat
Hans-Christian Pape. Foto: privat
Angstschweiß, schneller Herzschlag und hoher Blutdruck – das sind Dinge, die Prof. Dr. rer. nat. Hans-Christian Pape (51) faszinieren. Der Leiter des Instituts für Physiologie I an der Medizinischen Fakultät der Universität Münster erforscht die neurophysiologischen Grundlagen dieser typischen Symptome von Furcht und Panik.
Für seine Arbeit ist Pape nun mit dem Max-Planck-Forschungspreis ausgezeichnet worden. Er teilt sich die mit 1,5 Millionen Euro dotierte Auszeichnung, die von der Alexander-von-Humboldt-Stiftung und der Max-Planck-Gesellschaft verliehen wird, mit dem Neurowissenschaftler Prof. Dr. Raymond Joseph Dolan, University College London.
Pape gilt als einer der führenden Experten in der Erforschung der neurophysiologischen Grundlagen des Verhaltens. Er untersucht die molekularen und zellulären Grundlagen von Furcht und Furchtgedächtnis sowie Prozesse zur Regulation von Schlaf und Wachheit.
Pape studierte in Bochum Biologie und habilitierte sich an der dortigen medizinischen Fakultät im Fach Physiologie. Nach Stationen an den Universitäten Magdeburg und Ulm erhielt er im Jahr 2004 den Ruf nach Münster. Pape zählt zu den deutschen Spitzenforschern. Bereits 1999 wurde er mit dem Gottfried-Wilhelm-Leibniz-Preis der Deutschen Forschungsgemeinschaft ausgezeichnet. Birgit Hibbeler

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