ArchivDeutsches Ärzteblatt18/2007Unfallversicherung: Auch Schutz bei Auslandseinsätzen

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Unfallversicherung: Auch Schutz bei Auslandseinsätzen

Dtsch Arztebl 2007; 104(18): [102]

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LNSLNS Die Verwaltungs-Berufsgenossenschaft (VBG) weist darauf hin, dass der gesetzliche Unfallversicherungsschutz auch für Arbeitnehmer gilt, die im Ausland tätig werden. Grundsätzlich seien alle unternehmensbezogenen Tätigkeiten sowie die damit zusammenhängenden Wege gesetzlich unfallversichert. Unter bestimmten Umständen könne sich der Versicherungsschutz im Ausland auch auf die Freizeit oder private Tätigkeiten erstrecken: „Wer sich beruflich bedingt in einem Krisen- oder Kriegsgebiet aufhält und somit allein aufgrund seines Aufenthalts dort besonderen Gefahren ausgesetzt ist, denen er sich nicht entziehen kann, ist gegen die Folgen von Gewalttaten auch außerhalb der Arbeitszeit versichert“, erläutert Daniela Dalhoff, VBG. Gleiches gilt auch bei Infektionen etwa mit Malaria beim beruflich bedingten Aufenthalt in einem Infektionsgebiet.
Voraussetzung für den Versicherungsschutz ist neben einem bestehenden inländischen Arbeitsverhältnis, dass der Aufenthalt zeitlich befristet ist. Für längere, unbefristete Auslandseinsätze oder Mitarbeiter, die ausschließlich für einen Einsatz im Ausland eingesetzt werden, kann eine gesonderte Auslandsunfallversicherung abgeschlossen werden. Weitere Informationen im Internet: www.vbg.de/versicherungsschutz, Auslandsunfallversicherung. WZ
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