ArchivDeutsches Ärzteblatt PP5/2007Psychologische Psychotherapeuten: Kammer für Ostdeutschland

AKTUELL

Psychologische Psychotherapeuten: Kammer für Ostdeutschland

PP 6, Ausgabe Mai 2007, Seite 196

Bühring, Petra

Als E-Mail versenden...
Auf facebook teilen...
Twittern...
Drucken...
LNSLNS Als letzte Landespsychotherapeutenkammer hat sich die Ostdeutsche Psychotherapeutenkammer (OPK) gegründet. Sie ist die erste länder-übergreifende Kammer, der rund 1 700 Psychologische Psychotherapeuten und Kinder- und Jugendlichenpsychotherapeuten aus Brandenburg, Mecklenburg-Vorpommern, Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen angehören (www. ihre-opk.de). Die Errichtung – mehr als sieben Jahre nach Inkrafttreten des Psychotherapeutengesetzes – verzögerte sich, weil zunächst ein Staatsvertrag zwischen den fünf beteiligten Bundesländern geschlossen werden musste. Sitz der OPK wird Leipzig sein. Die Geschäftsstelle soll voraussichtlich im Juli eröffnet werden.
Die konstituierende Kammerversammlung wählte am 30. März Andrea Mrazek zur ersten Präsidentin. Vizepräsident wurde Dr. Wolfram Rosendahl. Vorrangiges Ziel ist es, „die Versorgung psychisch kranker Kinder in den neuen Bundesländern zu verbessern“, erklärte Rosendahl. Wichtig sei aber auch, mehr Psychotherapeuten dazu zu bewegen, sich in Ostdeutschland niederzulassen. Zum Vergleich: Während in Thüringen 199 nicht ärztliche Psychotherapeuten niedergelassen sind, sind es in Bayern 2 144. Einstimmig sprach sich die Kammerversammlung für einen Beitritt zur Bundes­psycho­therapeuten­kammer aus, die damit künftig die Interessen aller rund 30 000 Psychologischen Psychotherapeuten und Kinder- und Jugendlichenpsychotherapeuten in Deutschland vertritt. PB
Anzeige

Leserkommentare

E-Mail
Passwort

Registrieren

Um Artikel, Nachrichten oder Blogs kommentieren zu können, müssen Sie registriert sein. Sind sie bereits für den Newsletter oder den Stellenmarkt registriert, können Sie sich hier direkt anmelden.

Fachgebiet

Zum Artikel

Anzeige

Alle Leserbriefe zum Thema