ArchivDeutsches Ärzteblatt19/2007Richtlinie: Hohe Investition
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In dem Artikel zur Qualifikation zur Beurteilung über die Notwendigkeit einer medizinischen Rehabilitation ist nicht berücksichtigt, dass die investierte Zeit zum Erwerb der Fachkunde sowie die Kursgebühr sich unter betriebswirtschaftlichen Betrachtungen auch bezahlt machen müssen. Ein Aufwand von 16 Stunden inklusive Anfahrtszeiten, die auf dem Land bis zu einer Stunde ausmachen können, sowie die Kursgebühr erfordern also ärztlicherseits die Investition von bis zu 1 055 Euro (bei kalkulierter Arztminute von 77,9 Cent als Berechnungsgrundlage für den EBM 2000plus). Demgegenüber stehen die Vergütung von z. B. 2,779 Cent pro Punkt für Ersatzkassen für das Quartal 02/2006 (entspräche also 22,50 Euro) und das subjektive Unwohlsein, zum Ausfüllen eines Formulars nach langjähriger Ausbildung einen Kurs für Ausfüllbürokratie absolvieren zu müssen . . . Offensichtlich ist es aber für den G-BA selbstverständlich, dass sich jeder Vertragsarzt dazu bereiterklärt, seine Freizeit unentgeltlich zur Verfügung zu stellen. Ich freue mich darüber, dass offensichtlich eine Sensibilisierung für die eigene Wertschätzung innerhalb der Ärzteschaft zunimmt, da die Nichtfachkunde den einzigen Schutz vor überbordernder Zusatzbürokratie bietet, und dies völlig kostenlos!
Birgit Konieczka, Hinkenaweg 19, 26524 Hage
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