Als E-Mail versenden...
Auf facebook teilen...
Twittern...
Drucken...
LNSLNS
. . . Entweder hat der Autor seine Grafiken nicht angesehen oder seine Texte aus einer anderen Veröffentlichung genommen. Welche soziale Wirklichkeit beschreiben z. B. in Baden-Württemberg herrschende „günstige Sterbeverhältnisse“? Angeblich stagnieren bei deutschen Männern die beschwerdefreien Lebensjahre, dagegen kann jeder sehen, dass in der abgebildeten Grafik eben diese nicht stagnieren, sondern mit der gelobten Entwicklung in Italien parallel verlaufen. Dagegen stagnieren diejenigen der Frauen in allen Ländern außer in Italien, was jeden Statistiker misstrauisch machen sollte und wohl einer Erklärung bedürfte. Zudem gibt es in Italien zwar die zweitmeisten Raucher, trotzdem geht es den Männern wie auch den Frauen dort auffällig überdurchschnittlich gut. Liegt hier eventuell ein erhebungstechnischer Bias vor? Kein Kommentar dazu. Bei deutschen Frauen ist dagegen Böses zu erwarten, haben doch Raucherinnen hier einen „hohen Anteil“, obwohl dieser mit 19 Prozent täglichem Konsum nur ein Prozent über dem am niedrigsten liegenden der Schwedinnen liegt. Was soll die Aussage zu den Beschäftigten im Gesundheitswesen ohne einen Bezug und Interpretation zu Bettenzahl, Verweildauer, Wartezeiten und Kosten? Welches Versorgungsdefizit kann in der Akutbehandlung im Krankenhaus ausgemacht werden, wenn die Anzahl der Pflegekräfte geringer ist als in Italien oder Großbritannien? Ist die fehlende Schwester oder der fehlende Pfleger schon ein Defizit an sich? . . .
Dr. med. Ulrich Kütz, Sonnebergerstraße 1,
28329 Bremen
Anzeige

Leserkommentare

E-Mail
Passwort

Registrieren

Um Artikel, Nachrichten oder Blogs kommentieren zu können, müssen Sie registriert sein. Sind sie bereits für den Newsletter oder den Stellenmarkt registriert, können Sie sich hier direkt anmelden.

Fachgebiet

Zum Artikel

Anzeige

Alle Leserbriefe zum Thema