ArchivDeutsches Ärzteblatt19/2007Rheingau Musik Festival: Klassik, Jazz und Kabarett

KULTUR

Rheingau Musik Festival: Klassik, Jazz und Kabarett

Dtsch Arztebl 2007; 104(19): A-1326 / B-1179 / C-1130

Groß, Roland

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Mit zwei Konzerten im Kloster Eberbach nahm das Festival seinen Anfang. Inzwischen werden 140 Konzerte aufgeführt. Foto: Rheingau-Musikfestival
Mit zwei Konzerten im Kloster Eberbach nahm das Festival seinen Anfang. Inzwischen werden 140 Konzerte aufgeführt. Foto: Rheingau-Musikfestival
Die Region zwischen Wiesbaden und Lorch wartet ab Juni mit mehr als 140 Konzerten auf.

Mit 20 Jahren steht das Rheingau Musik Festival auf der Höhe seines Erfolgs. Was 1987 mit zwei Konzerten im Kloster Eberbach seinen Anfang nahm, ist inzwischen nicht nur ein Marketing- und Wirtschaftsfaktor für die Region. Alle Sinne sind längst programm- und eventstrategisch eingebunden, dies auf der Basis von mehr als 140 Konzerten in der Region zwischen Wiesbaden und Lorch. In diesem Jahr wartet ein Jubiläumsensemble auf, das bei Martha Argerich und Alfred Brendel beginnt und bei Angelika Kirchschlager, Waltraud Meier, Vadim Repin, Frank Peter Zimmermann, Heinrich Schiff, Herbert Blomstedt oder André Previn noch lange nicht endet. Ganz zu schweigen von den Münchner Philharmonikern, den Symphonieorchestern aus London, San Francisco und Bamberg oder dem Orchestra of the Age of Enlightment.
Rheingau-Konzerte können aber auch Titel tragen wie „Münchner Blechschaden“ oder „Ich glaab, Dir brennt de Kittel“. Nicht minder trägt Daniela Ziegler Lieder von Ralph Benatzky vor, und Kabarettist Werner Schneyder verordnet das Motto „Ergo Bibamus“, unterstützt vom Diabelli Trio und umgeben von einem literarisch-poetischen Parcours von Martialis bis Goethe. Jazz hat das Rheingau Musik Festival gleichsam weltmusikmäßig geöffnet, um nicht zu sagen demokratisiert. Die Palette reicht von Wayne Shorter, Till Brönner und Demi Evans bis zum Eingemachten der Jazz-Jahrgänge: The Golden Gate Quartett und das Jacques Loussier Trio. Die Themenreihen heißen 2007 „Von Herrschern und Majestäten“, „Nacht und Traum“, dazu ein Komponistenporträt zu Heinz Holliger.
Unter dem Stichwort „Musik und Wein“ hält das Rheingau Musik Festival ebenfalls mancherlei bereit. Als programmunabhängiger Tipp sei hier auf eine außergewöhnliche Verbindung von Wein und Kunst im Weingut der Georg Müller Stiftung in Hattenheim/Eltville hingewiesen. Dort haben Weingut-Besitzer Peter Winter und die Wiesbadener Galeristin Elvira Mann-Winter in einem 250 Jahre alten Kellergewölbe zeitgenössische Kunst, vor allem Lichtkunst installiert (www.georg-muel ler-stiftung.de ).
Internet: www.rheingau-musik-festival.de
Roland Groß
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