SUPPLEMENT: PRAXiS

Krankenkassen testen Kartenmanagement

Dtsch Arztebl 2007; 104(19): [2]

Krüger-Brand, Heike E.

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Die Daten der Gesundheitskarte müssen auch bei hoher Netzauslastung schnell und sicher ausgelesen werden. oto: gematik
Die Daten der Gesundheitskarte müssen auch bei hoher Netzauslastung schnell und sicher ausgelesen werden. oto: gematik
Um kostspielige Parallelentwicklungen bei der Einführung der elektronischen Gesundheitskarte (eGK) zu vermeiden und Synergien zu nutzen, arbeiten der BKK Bundesverband, der IKK Bundesverband, der Bundesverband der landwirtschaftlichen Krankenkassen, die Knappschaft und die See-Krankenkasse seit 2006 in einer IT-Kooperation zusammen. Damit soll mindestens ein Betrag im zweistelligen Millionenbereich eingespart werden können. Mit den Entwicklungen hat die IT-Kooperation die ISKV GmbH (www.iskv.de) beauftragt.
Technisches Kernstück der IT-Kooperation ist das Rechenzentrum des BKK Bundesverbandes in Essen. Dort werden Hard- und Softwarelösungen sowie Sicherheitskomponenten für die Onlinedienste entwickelt und getestet. Mit dem Kartenanwendungsmanagementsystem bietet die IT-Kooperation eine Datenverwaltungssoftware an, die für alle Stufen der eGK wichtig ist, etwa bei der Kartenproduktion oder bei Sperrung der Karte. Eine weitere Eigenentwicklung ist der Versichertenstammdatendienst (VSDD), ein Onlinedienst, der den Datenabgleich und die Überprüfung der Gültigkeit von Gesundheitskarten in der Arztpraxis ermöglicht. Mit Lasttests wurde sichergestellt, dass die Systeme auch unter hohen Belastungen einwandfrei arbeiten und die Daten schnell und sicher transportieren. Der VSDD steht täglich rund um die Uhr zur Verfügung. Die Versichertenstammdaten werden aus den EDV-Systemen der Kassen an zentrale Server in den Rechenzentren der IT-Kooperation übermittelt. Als erste Kassen werden die Deutsche BKK und die Taunus BKK den Dienst in den Testregionen nutzen. Die eGK wird in sieben Regionen getestet, gestartet sind bereits Flensburg und Löbbau-Zittau. KBr
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