ArchivDÄ-TitelSupplement: PRAXiSSUPPLEMENT: PRAXiS 2/2007Philips und T-Systems kooperieren bei Telemedizin

SUPPLEMENT: PRAXiS

Philips und T-Systems kooperieren bei Telemedizin

Dtsch Arztebl 2007; 104(19): [12]

EB

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Foto: Philips
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Philips und T-Systems wollen gemeinsam die von Philips entwickelte Plattform „Motiva“, ein System zur telemedizinischen Betreuung chronisch Kranker, anbieten. Über die Homemonitoring-Plattform werden regelmäßig automatisiert Gewicht, Blutdruck und Puls des Patienten gemessen und per Breitband-Internet in ein Telemedizinzentrum geschickt. Dort überwachen medizinische Partner die Daten. Bei ungewöhnlichen Veränderungen – zum Beispiel bei starker Gewichtszunahme – wird der Hausarzt informiert, um die Therapie zu überprüfen und anzupassen. Zusätzlich zeigt das System den Patienten an, ob sie ihre Gesundheitsziele erreicht haben, und unterstützt sie mit Schulungs- und Informationsvideos im Umgang mit ihrer Erkrankung. Philips stellt die Soft- und Hardware zur Verfügung: eine Set-Top-Box, die an den Fernseher angeschlossen wird, sowie die Geräte zur Überwachung der Körperfunktionen. T-Systems baut die Lösung auf. Dabei richtet das Unternehmen einen Integrationsserver als „Übersetzungsschnittstelle“ ein, über den die unterschiedlichen Systeme bei niedergelassenen Ärzten und in den Krankenhäusern Daten austauschen können. Zudem betreibt der Dienstleister Telematik-Plattformmodule samt Anschlüssen, ein sicheres Netz sowie ein hochsicheres medizinisches Rechenzentrum. Zunächst soll das System Patienten mit chronischer Herzinsuffizienz angeboten werden. EB
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