ArchivDeutsches Ärzteblatt20/2007Doping: Entzug der Approbation
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Mit Bestürzung habe ich den Artikel über die Verbreitung des Dopings gelesen. Es sind fast schon mafiöse Strukturen nötig, um eine derart ausgefeilte Verschleierungstaktik erfolgreich zu betreiben. Dieses geht nicht ohne Ärzte, deren sich Verbände und Sportler bedienen, um auf „den Tag fit zu sein“ und dennoch nicht erwischt zu werden. Die Sachkenntnis über verwendete Substanzen und der Laboraufwand für die Kontrolle der Nachweisgrenzen sind nur mit ärztlicher Hilfe zu erbringen. Gerade deshalb vermisse ich in dem Artikel eine Darstellung, inwieweit Ärzte an diesen Machenschaften beteiligt sein müssen. Ebenso fehlt eine Stellungnahme des Gesetzgebers hierzu bei den geplanten gesetzlichen Regelungen. Meines Erachtens muss ein Arzt, der sich aktiv an Dopingvergehen beteiligt, mit der ganzen Härte des Gesetzes – in letzter Konsequenz sogar bis hin zum Entzug der Approbation – für derart unethisches und unärztliches Handeln bestraft werden.
Heinrich Koch, Höhe 2, 83301 Traunreut
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