ArchivDeutsches Ärzteblatt20/2007Fachangestellte: Unterbezahlt
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Eine Gehaltserhöhung empfinde ich als äußerst gerechtfertigt. Denn dieser Beruf fordert einem viel ab. Der ständige Konflikt Patient und Arzt, die hohen Anforderungen an das medizinische Fachwissen und der immer mehr werdende Verwaltungsaufwand (auch wenn es keiner der lieben Politiker wahrnehmen möchte) lassen einen oft zweifeln, ob die Entscheidung für den Beruf richtig war. Die Gesamtheit der sozialen Berufe ist für die Anforderungen zudem unterbezahlt. Man nehme als bestes Beispiel die Altenpflege. Der Beruf der Arzthelferin weist ein sehr weites Spektrum an Aufgaben auf, sowohl sozial als auch administrativ. Ständige Fortbildungen gehören mittlerweile zum Standard. Somit kann ich nur sagen, dass eine Gehaltserhöhung schon längst hätte stattfinden sollen.
Kerstin Schweppe, Anrather Straße 24 a,
47877 Willich
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