ArchivDeutsches Ärzteblatt21/2007Nationalsozialismus: Forschungspreis verliehen

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Nationalsozialismus: Forschungspreis verliehen

Dtsch Arztebl 2007; 104(21): A-1424 / B-1272 / C-1212

Hibbeler, Birgit

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Lorenz Peter Johannsen, Preisträger einer Arbeit in der Disziplin Einzelschicksale, erhielt seine Auszeichnung aus den Händen von Bundesärztekammerpräsident Jörg- Dietrich Hoppe. Foto: Jürgen Gebhardt
Lorenz Peter Johannsen, Preisträger einer Arbeit in der Disziplin Einzelschicksale, erhielt seine Auszeichnung aus den Händen von Bundes­ärzte­kammerpräsident Jörg- Dietrich Hoppe. Foto: Jürgen Gebhardt
Im Rahmen der Eröfnnungsveranstaltung des 110. Deutschen Ärztetages wurde der „Forschungspreis zur Rolle der Ärzteschaft in der Zeit des Nationalsozialismus“ verliehen. Das Bun­des­ge­sund­heits­mi­nis­ter­ium, die Bundes­ärzte­kammer und die Kassenärztliche Bundesvereinigung hatten die mit insgesamt 10 000 Euro dotierte Auszeichnung 2006 ausgeschrieben. Der Hauptpreis ging zu gleichen Teilen an Dr. phil. Ralf Forsbach, Siegburg, Dr. med. Lorenz Peter Johannsen, Düren, und Dr. phil. Winfried Süß, München.
Forsbach überzeugte die Jury mit seiner Arbeit „Die Medizinische Fakultät der Universität Bonn im Dritten Reich“ in der Kategorie Institutionengeschichte. Johannsen wurde für die Publikation „Kinderarzt Karl Leven. Lebensspuren – Todesspur“ in der Disziplin Einzelschicksale ausgezeichnet. Die Kategorie Innovation/Originalität entschied Süß mit der Arbeit „Der ,Volkskörper‘ im Krieg. Gesundheitspolitik, Gesundheitsverhältnisse und Krankenmord im nationalsozialistischen Deutschland 1939–1945“ für sich. Zwei mit je 500 Euro dotierte Sonderpreise erhielten Dr. med. Sven Eppinger für seine Abhandlung „Das Schicksal der jüdischen Dermatologen Deutschlands in der Zeit des Nationalsozialismus“ und Dr. med. Beatrice Moreno für ihre Arbeit „Tele-Tutor Medizin im Nationalsozialismus“. BH
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