ArchivDeutsches Ärzteblatt21/2007Simbabwe: Gesundheitswesen in der Krise

AKTUELL

Simbabwe: Gesundheitswesen in der Krise

Dtsch Arztebl 2007; 104(21): A-1430

sun

Als E-Mail versenden...
Auf facebook teilen...
Twittern...
Drucken...
LNSLNS Die Zimbabwe Association of Doctors for Human Rights (ZADHR), ein Zusammenschluss von Ärzten, der sich für die Einhaltung der Menschenrechte in dem südafrikanischen Land einsetzt, hat massiv das Gesundheitssystem in Simbabwe kritisiert. In einer Petition fordert die Organisation die Einhaltung des Rechts auf angemessene medizinische Versorgung für alle Staatsbürger. Durch Regierungsangehörige komme es zu groben Verletzungen der Menschenrechte. Hochrangige Oppositionsanhänger und zahlreiche weitere Menschen seien verletzt, verstümmelt und traumatisiert worden. Ärzte würden vonseiten der Regierung gegen ihren Willen daran gehindert, sogenannte politisch inakzeptable Bürger ausreichend medizinisch zu versorgen. Diese Situation sei unhaltbar.
Die Menschenrechtsverletzungen verschlechterten die ohnehin schwierigen Lebensbedingungen in Simbabwe. Die Lebenserwartung von Frauen sei mit 34 Jahren die niedrigste der Welt. 21 Prozent der Erwachsenen in Simbabwe sind den Angaben zufolge HIV-positiv und 80 Prozent der Bevölkerung sind arbeitslos. Daher haben auch nur wenige Menschen Zugang zu Medikamenten.
Kontakt: Zimbabwe Association of Doctors for Human Rights:
zadhr@mweb.co.zw, oder Zimbabwe Medical Association: zima@zol. co.zw. sun
Anzeige

Leserkommentare

E-Mail
Passwort

Registrieren

Um Artikel, Nachrichten oder Blogs kommentieren zu können, müssen Sie registriert sein. Sind sie bereits für den Newsletter oder den Stellenmarkt registriert, können Sie sich hier direkt anmelden.

Fachgebiet

Zum Artikel

Anzeige

Alle Leserbriefe zum Thema