ArchivDeutsches Ärzteblatt21/2007Pharmaindustrie: Ärzte sind mündig
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Es nimmt wunder, welche Unmündigkeit den Ärzten unterstellt wird. Passen will dies zur Entmündigung der Patienten in Gesundheitsfragen in Bezug zu ihrem medizinischen Anliegen beim Arzt-Patienten-Kontakt. Ein akademisch gebildeter und eigenverantwortlich in der Patientenversorgung tätiger Arzt lässt sich sicher nie durch Pharmafirmen in seinem Verordnungsverhalten beeinflussen. Weder durch bezahlte Essen während Fortbildungsveranstaltungen noch durch andersartige „Geschenke“. Das Verordnungsverhalten wird vielmehr durch die Politik/KV und Kassen manipuliert. Erinnert sei an Bonus/Malus, Me-too-/Generika-Quoten, Regressgefahr, Rabattverträge mit Bonuskopplung. Insoweit mutet die Initiative MEZIS wie eine Außenstation des BMG/WZB oder WIdO der AOK an.
Dr. med. Marco van Gansewinkel,
Graf-Mirbach-Straße 13, 41334 Nettetal-Lobberich
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