ArchivDeutsches Ärzteblatt21/2007Gesundheitsreform: Beschnitten
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Warum haben Sie das Foto von der Aktion Freier Ärzte am Reichstag zum unseligen Zeitpunkt der Verabschiedung dieses Murks-Gesetzes so beschnitten, dass der untere Rand nicht erscheint, auf dem „Freie Ärzteschaft“ auch für die Leser des DÄ zu lesen gewesen wäre? . . . Frau Kollegin Silke Lüder, die Sie im Text korrekt zitieren, hätte sicher nichts dagegen gehabt, wenn Sie sie im Artikel als Mitglied der Freien Ärzteschaft bezeichnet hätten . . . Offensichtlich ist Ihnen unangenehm, die Freie Ärzteschaft auf Ihrem Foto bzw. im Text zu erwähnen. Es muss schon etwas auf sich haben mit diesen lästigen „Basisärzten“. Die sitzen tatsächlich noch in real existierenden (Einzel-)Praxen, arbeiten mit real existierenden Patienten und erleben diesen täglichen „Sozialstaatsirrsinn“ (Zitat RA Gebauer) als reale Bedrohung ihrer Berufsfreiheit und beruflichen Existenz. Die haben sich tatsächlich zusammengeschlossen ohne Oberaufsicht einer Körperschaft des öffentlichen Rechts (KdöR). Das muss man doch nicht auch noch verbreiten, oder? Ich selbst bin nicht von der Freien Ärzteschaft nach Berlin geschickt worden. Ich bin als niedergelassene Ärztin und Mitglied der Freien Ärzteschaft selbstverantwortlich nach Berlin gefahren, um am 2. Februar 2007 den Deutschen Bundestag abzuhorchen, in dem sich vieles hören ließ, was Anlass zu großer Sorge gibt, wenn einem Demokratie, Eigenverantwortlichkeit, Selbstsorge und Mündigkeit der Bürger in Deutschland am Herzen liegen. Von den Funktionären der Berufsverbände oder der KdöR war keiner mahnend vor dem Reichstag zu sehen . . . Mehr Freiheit wagen!
Dr. med. Ricarda Kauert, Hohenzollernstraße 19, 42287 Wuppertal


Anmerkung: Die Redaktion ist von Teilnehmern des Protests vor dem Reichstag ausdrücklich darauf hingewiesen worden, dass es sich nicht um eine Aktion der Freien Ärzteschaft handelte, sondern dass die Ärztinnen und Ärzte ihren Protest in Eigeninitiative organisiert haben. Die Redaktion
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