ArchivDeutsches Ärzteblatt21/2007Krankenhäuser: Widerspruch!
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Starker Ausbau der Prävention, in der Medizin ja – aber im Krankenhaus nein! Die Primärprävention, auf die es in erster Linie ankommt, findet im Vorfeld von Krankheiten statt. Und hier ist der Patient noch weit entfernt vom Krankenhaus; er wird allenfalls gelegentlich von seinem Hausarzt gesehen. Hier hat also nur der Hausarzt die Möglichkeit der Einwirkung auf den Patienten; und diese Einwirkung muss ständig wiederholt – oft jahrelang – stattfinden, um Erfolg zu haben, was ebenfalls im Krankenhaus nicht möglich ist. Der Arzt im Krankenhaus hat also weder die langjährige Einflussmöglichkeit, noch das breite Wissen über die soziale und medizinische Gesamtsituation des Patienten, denn er behandelt ihn erst als Organmediziner mit der akuten schweren Organerkrankung. Zum Dritten ist zu bedenken, dass eine Präventionsmedizin im Krankenhaus um ein Vielfaches teurer wird als im ambulanten Bereich . . .
Dr. med. Andrej Kaltstein, Leopoldstraße 157, 80804 München
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