ArchivDeutsches Ärzteblatt21/2007Angelika Claussen: Die Unbequeme

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Angelika Claussen: Die Unbequeme

Dtsch Arztebl 2007; 104(21): A-1500 / B-1330 / C-1270

Hibbeler, Birgit

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Angelika Claußen. Foto: IPPNW
Angelika Claußen.
Foto: IPPNW
„Bleiben Sie unbequem“, rief Bundes­ärzte­kammerpräsident Prof. Dr. med. Jörg-Dietrich Hoppe den Mitgliedern der Organisation „Internationale Ärzte für die Verhütung des Atomkrieges“ (IPPNW) zu. Sein Grußwort bildete den Auftakt für die Jubiläumsfeier der deutschen IPPNW-Sektion in Berlin. Vor 25 Jahren, im Mai 1982, trafen sich in Frankfurt am Main engagierte Ärzte zur ersten Vollversammlung der „Ärzte gegen den Atomkrieg“.
Der heutige politische Kontext ist anders als zur Zeit des Kalten Krieges. Doch die Anliegen der IPPNW – Frieden und soziale Verantwortung – sind weiterhin aktuell. Davon ist Dr. med. Angelika Claußen (56), seit 2005 Vorsitzende der deutschen Sektion, überzeugt. „Kriege sind nach wie vor an der Tagesordnung. Besonders Kriege um Ressourcen nehmen zu.“ Für die niedergelassene Psychiaterin und Psychotherapeutin aus Bielefeld sind zudem die Themen Flüchtlinge und Menschenrechte eine Herzensangelegenheit. In ihrem Amt wurde sie nun im Rahmen der Mitgliederversammlung bestätigt. Zur stellvertretenden Vorsitzenden wurde die Bremer Ärztin Okka Kimmich (28) gewählt.
Geboren 1951 in Oldenburg, studierte Claußen in Köln und Aachen Medizin. Nach klinischer Tätigkeit im Landeskrankenhaus Düren und in der Tagesklinik Bethel, leitete sie den Sozialpsychiatrischen Dienst in Herford. Seit 1987 ist Claußen IPPNW-Mitglied, seit zehn Jahren gehört sie dem Vorstand der deutschen Sektion an. Birgit Hibbeler
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