ArchivDeutsches Ärzteblatt22/2007CHARITÉ: Ambulanz für alternative Verfahren

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CHARITÉ: Ambulanz für alternative Verfahren

Rieser, Sabine

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Foto: Caro
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Am Berliner Universitätsklinikum Charité hat Ende Mai eine Ambulanz für Prävention und Integrative Medizin (Champ) eröffnet. Dort sollen Patienten sowohl nach Methoden der Schul- als auch der sogenannten Komplementärmedizin behandelt werden. „Ziel ist es, eine moderne, ganzheitliche Versorgung zu gestalten und diese wissenschaftlich zu evaluieren“, sagte Stefan N. Willich, Direktor des Instituts für Sozialmedizin, Epidemiologie und Gesundheitsökonomie. Die Ambulanz ist am Institut angesiedelt. Dort wird seit zehn Jahren unter anderem die Wirksamkeit von Akupunktur und Homöopathie bei Patienten mit chronischen Erkrankungen untersucht. Das Institut war eingebunden in ein Modellvorhaben mehrerer Krankenkassen zur Wirksamkeit und Wirtschaftlichkeit der Akupunktur (DÄ, Heft 4/2006).
Die neue Ambulanz wird zunächst nur Privatpatienten zur Verfügung stehen, außerdem Kranken, die in Studien einbezogen werden können. Verhandlungen mit Krankenkassen zur Kostenübernahme für weitere Patienten laufen.
Willich betonte, Champ stehe nicht in Konkurrenz zu anderen Angeboten des Universitätsklinikums. Beispielsweise existiert bereits die Klinik und Hochschulambulanz für Naturheilkunde. Dennoch gibt es intern Kritik. Nicht jeder findet es offenbar richtig, dass sich das Universitätsklinikum stärker mit Komplementärmedizin befassen will. Rie

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