ArchivDeutsches Ärzteblatt22/2007Tabakindustrie: Wachsamkeit auch in anderen Bereichen
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Mit Interesse habe ich den oben genannten Artikel gelesen und mich bei der Lektüre desselben gefragt, in welchen anderen Forschungsbereichen die dargelegten Strategien Unterdrückung, Verdünnung, Ablenkung, Verheimlichung und Manipulation von Forschungergebnissen ebenso verfolgt werden und möglicherweise auch – zumindest temporär – aufgehen. Werden wir beispielsweise in einigen Jahren zum Thema „Mobilfunk“ lesen können, dass die als eingetragener Verein gegründete „Forschungsgemeinschaft Funk“, die namhafte Mobilfunknetzbetreiber ihre Mitglieder nennt, mit den Strategien Verdünnung und Ablenkung dazu beigetragen hat, die potenzielle (und im Vergleich zum Tabakkonsum vermutlich aber auch als weniger schwerwiegend einzustufende) Gesundheitsgefährdung durch Mobilfunk zu bagatellisieren? Den Autoren jedenfalls gebührt Dank für die Darlegung von Mechanismen, die möglicherweise auch in anderen Industriezweigen wirksam sind. Sie mahnen so auch zu Wachsamkeit in anderen Bereichen.
Dr. med. Christian R. Fraitzl, Hermannstraße 15, 89077 Ulm
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