ArchivDeutsches Ärzteblatt12/1997Lohnfortzahlung: SPD will Korrekturen

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Lohnfortzahlung: SPD will Korrekturen

Clade, Harald

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LNSLNS BONN. Die SPD-Bundestagsfraktion hat Ende Januar einen Gesetzentwurf zur "vollen Absicherung von Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern im Krankheitsfall" eingebracht, in dem die Änderungen im arbeitsrechtlichen Gesetz zur Förderung von Wachstum und Beschäftigung (vom 25. September 1996) wieder zurückgenommen werden sollen. Der Entwurf sieht vor, die Entgeltfortzahlung im Krankheitsfall wieder auf 100 Prozent des Arbeitsentgelts festzusetzen, die Anrechnung von Urlaubstagen auf Krankheitstage zurückzunehmen, die vierwöchige Wartezeit bei der Entgeltfortzahlung im Krankheitsfall aufzuheben und die Anrechnung eines Teils der Kurdauer und andere Rehabilitationsmaßnahmen auf den Jahresurlaub zu kippen. In der Begründung heißt es, vor allem Beschäftigte aus Klein- und Mittelbetrieben seien von der Kürzung der Entgeltfortzahlung auf 80 Prozent betroffen, weil dort entsprechende Tarifverträge fehlten und die gewerkschaftlichen Vertretungen in den Betrieben unterrepräsentiert seien. HC
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