ArchivDeutsches Ärzteblatt22/2007Universitätsklinikum: Patienten ausgegrenzt
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Herr Flintrop berichtet unter anderem, in den Ambulanzen der Universitätskliniken Gießen und Marburg dürften bestimmte Fallzahlbudgets nicht überschritten werden. Demnach werden Patientengruppen nicht mehr zur Behandlung angenommen, ausgegrenzt, vom modernen Therapiestandard ausgeschlossen, ihrem Schicksal überlassen. Sollte dies wirklich der Fall sein, wäre die „qualifizierte humane Patientenversorgung“ von Herrn Meder, dem Vorsitzenden der Geschäftsführung, im gleichem Artikel eine Worthülse. Das Wissenschaftsministerium Hessen hat die Geschäftsführung der beiden Universitätskliniken an die Rhön-Klinikum AG abgegeben. Es bleibt aber juristisch und politisch für den Standard der Patientenversorgung weiterhin mitverantwortlich. Meines Erachtens muss sich Minister Corts unverzüglich von der Geschäftsführung der Kliniken berichten lassen, welche Patienten durch die Budgetbegrenzung von der Behandlung ausgeschlossen werden. Auch Selbstzahler? Berichten lassen von der Geschäftsführung, nicht von den Ärzten in den Ambulanzen, den bedauernswerten Kollegen . . .
Dr. med. Fritz Wosegien, Schauinsland 24,
71642 Ludwigsburg
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