ArchivDeutsches Ärzteblatt22/2007Waltraud Diekhaus: Führungswechsel im Weltärztinnenbund

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Waltraud Diekhaus: Führungswechsel im Weltärztinnenbund

Dtsch Arztebl 2007; 104(22): A-1599 / B-1414 / C-1354

Hibbeler, Birgit

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Die Kanadierin Shelley Ross wird Nachfolgerin von Waltraud Diekhaus (rechts). Foto: privat
Die Kanadierin Shelley Ross wird Nachfolgerin von Waltraud Diekhaus (rechts). Foto: privat
„Neun Jahre sind genug“, findet Dr. med. Waltraud Diekhaus (66). 1998 wurde die Dortmunder Fachärztin für Allgemeinmedizin zur Generalsekretärin des Weltärztinnenbundes gewählt und war seitdem in diesem Ehrenamt mit viel Einsatz und Herzblut tätig. Nun aber wird sie beim Weltkongress der „Medical Women’s International Association“ (MWIA) Ende Juli in Accra, Ghana, nicht mehr für das Spitzenamt kandidieren.
Designierte Nachfolgerin und einzige Kandidatin für das Amt ist Dr. Shelley Ross (56). Diekhaus ist davon überzeugt davon, in der kanadischen Ärztin die bestmögliche Nachfolgerin gefunden zu haben. Ross ist seit 1975 in der MWIA aktiv, war von 2001 bis 2004 Präsidentin der Vereinigung. Sie kennt den Weltärztinnenbund bestens und verfügt über gute Kontakte zur Weltgesundheitsorganistation und den Vereinten Nationen. Die Wahl von Ross beim Weltkongress in Accra gilt als sicher. Damit zieht die Zentrale des MWIA von Dortmund nach Vancouver um. Auch Diekhaus wird weiterhin in der MWIA aktiv sein. Sie ist einzige Kandidatin für das Amt der Vizepräsidentin für Mitteleuropa.
Der Weltärztinnenbund setzt sich für die beruflichen Belange und die Chancen von Ärztinnen in der Wissenschaft ein. Darüber hinaus sieht sich die MWIA der gesundheitlichen Versorgung und Lebensqualität aller Frauen weltweit verpflichte. „Menschenrechte sind noch lange nicht Frauenrechte. Das müssen wir anprangern und bekämpfen“, fordert Diekhaus. Birgit Hibbeler
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