ArchivDeutsches Ärzteblatt12/1997Vilmar wirft Kassen und Politikern „Sozialdefätismus“ vor

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Vilmar wirft Kassen und Politikern „Sozialdefätismus“ vor

EB

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LNSLNS KÖLN. "Mit Horrorszenarien, die in den jetzigen Reformbemühungen die Zerschlagung der Eckpfeiler unserer sozialstaatlichen Ordnung sehen, kann man zwar kurzfristig populistische Erfolge erzielen, aber keine strukturellen Probleme lösen", mahnte Bundes­ärzte­kammer-Präsident Dr. med. Karsten Vilmar die Krankenkassen und Parteifunktionäre. Es grenze an "Sozialdefätismus", alles wie bisher weiterlaufen zu lassen und nur da und dort ein wenig "eingreifen" zu wollen. Die Probleme im Gesundheitswesen seien struktureller Art und gefährdeten ohne vernünftige Reformschritte den Solidarpakt der gesetzlichen Kran­ken­ver­siche­rung. Es sei deshalb zu begrüßen, wenn nun die bisherige Politik staatlicher Eingriffe mit Reglementierung und Budgetierung von mehr Verantwortung für die gemeinsame Selbstverwaltung von Krankenkassen und Ärzten abgelöst werde. EB
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