ArchivDeutsches Ärzteblatt23/2007Weltnichtrauchertag: „Rauchfrei genießen“

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Weltnichtrauchertag: „Rauchfrei genießen“

Dtsch Arztebl 2007; 104(23): A-1620 / B-1432 / C-1372

Blöß, Timo

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Foto: dpa
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Gesundheitsorganisationen drängen weiterhin auf ein Rauchverbot in Gaststätten. „Wir fordern eine bundesweit einheitliche, klare gesetzliche Regelung mit Rauchverboten in der gesamten Gastronomie“, erklärte die Präsidentin der Deutschen Krebshilfe, Dagmar Schipanski, anlässlich des Weltnichtrauchertags.
Durch einen Verzicht auf Zigaretten könnte nach Angaben der Deutschen Herzstiftung jeder zweite Herzinfarkt verhindert werden. Auch wenn „nach langen Jahren zähen Ringens“ Bewegung in die Diskussion um den Nichtraucherschutz komme, gehe der vom Bundestag verabschiedete gesetzliche Nichtraucherschutz nicht weit genug.
Das Gesetz sieht ab September ein grundsätzliches Rauchverbot in den Einrichtungen des Bundes sowie in Bussen, Bahnen, Taxis und Bahnhöfen vor. In separaten Räumen soll Rauchen weiter erlaubt sein. „Solche Räume müssten von Reinigungs-, Dienst- oder Wartungspersonal betreten werden, das dann erneut den Gefahren des Passivrauchens ausgesetzt wäre“, kritisierte Schipanski. Jeder Angestellte in Deutschland habe laut Arbeitsstättenverordnung das Recht auf einen rauchfreien Arbeitsplatz – außer den Beschäftigen in der Gastronomie. „Das ist aus unserer Sicht ein untragbarer Zustand“, sagte Schipanski. Auch die Deutsche Herzstiftung fordert Schutz vor dem Passivrauchen ohne Ausnahme. TB
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