ArchivDeutsches Ärzteblatt23/2007Lebensmittelkennzeichnung: Kinderärzte für Ampel

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Lebensmittelkennzeichnung: Kinderärzte für Ampel

Dtsch Arztebl 2007; 104(23): A-1622 / B-1434 / C-1374

Rieser, Sabine

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Foto: dpa
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Für eine „Ampel-Kennzeichnung“ von Lebensmitteln statt umfangreicher Nährwerttabellen hat sich der Berufsverband der Kinder- und Jugendärzte (BVKJ) ausgesprochen. Ungesunde Produkte bekämen dann einen roten Punkt, gesunde einen grünen, grenzwertige einen gelben. „Übergewicht haben besonders viele Kinder aus sozial benachteiligten Familien, häufig auch aus Familien mit Migrationshintergrund“, sagte Dr. med. Wolfram Hartmann, Präsident des BVKJ. „Gerade für diese ist ein ,kinderleichtes‘ Kennzeichnungssystem wichtig.“
Horst Seehofer (CSU), Bundesverbraucherminister, hält allerdings nichts von einer Ampelkennzeichnung. Seine Position bekräftigte er Anfang Mai bei der Vorstellung des Eckpunktepapiers „Gesunde Ernährung und Bewegung“. „Es geht um den vernünftigen Gebrauch von Lebensmitteln“, betonte Seehofer damals. Als Beispiel führte er eine Schweinshaxe an. „Die ist was durchaus Positives“, befand der Minister. Jeden Tag solle man sie allerdings nicht verspeisen. Rie
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