ArchivDeutsches Ärzteblatt23/2007Kassenfinanzen: Überschuss aus Steuermitteln
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Das Arzneimittel-Sparpaket mag die Ausgabensteigerung verlangsamt haben, an der Stabilisierung der GKV-Finanzen hat dieses allerhöchstens spekulativen Anteil. Die Kostenexplosion 2005 war im Übrigen vor allem Folge der Reduzierung des Pharmarabatts von 16 Prozent auf sechs Prozent. Der Überschuss der gesetzlichen Kran­ken­ver­siche­rung von 1,7 Milliarden Euro ist vielmehr auf den Umstand zurückzuführen, dass aus Steuermitteln 1,7 Milliarden Euro mehr als 2005 in die GKV geflossen sind. Diese Steuermittel in Höhe von 4,2 Milliarden Euro werden aber 2007 großteils wegfallen. Inklusive der Mehrwertsteuererhöhung wird ein neuerlicher Überschuss eher nicht zu erwarten sein.
Dr. med. Marco van Gansewinkel,
Graf-Mirbach-Straße 13, 41334 Nettetal-Lobberich
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