PREISE

Verleihungen

Dtsch Arztebl 2007; 104(23): A-1674 / B-1479 / C-1419

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LNSLNS Felix-Wankel-Tierschutz-Forschungspreis – verliehen von der Ludwig-Maximilians-Universität München, für hervorragende experimentelle und innovative wissenschaftliche Arbeiten, deren Ziel es ist, Tierversuche zu ersetzen oder einzuschränken. Dotation: 30 000 Euro. Der Preis wurde in diesem Jahr geteilt und ging zu gleichen Teilen an Priv.-Doz. Dr. med. Jürgen Biederer, Oberarzt in der Klinik für Diagnostische Radiologie am Universitätsklinikum in Kiel, und Priv.-Doz. Dr. Kristin Schirmer, Leiterin des Departments für Zelltoxikologie am Helmholtz-Zentrum für Umweltforschung in Leipzig. Biederer hat ein Thoraxmodell für die Forschung an bildgebenden Verfahren zur Darstellung der Lunge etabliert.
Das Thoraxmodell besteht aus einem Plexiglasbehälter in der Größe eines Oberkörpers, der es ermöglicht, anstelle von lebenden Versuchstieren Herz und Lunge von Schlachtschweinen für medizinische Experimente zu verwenden. Schirmer wurde für ihre Arbeiten zum Ersatz von Tierversuchen mit Fischen ausgezeichnet.

Roemer-Preis – verliehen vom Kuratorium der Hans-Roemer-Stiftung anlässlich des gemeinsamen Kongresses der Deutschen Gesellschaft für Psychosomatische Medizin und ärztliche Psychotherapie und des Deutschen Kollegiums für Psychosomatische Medizin, an Priv.-Doz. Dr. med. Monika Keller, Leiterin der Sektion Psychoonkologie an der Abteilung für psychosomatische und allgemeine klinische Medizin des Universitätsklinikums Heidelberg. Keller hat sich intensiv mit den psychosozialen Aspekten von erblichem Darmkrebs befasst.

G. K. Steigleder-Preis für Dermatohistologie – verliehen durch die Arbeitsgemeinschaft Dermatologische Histologie der Deutschen Dermatologischen Gesellschaft e.V., an Dr. med. Chalid Assaf, Oberarzt in der Klinik für Dermatologie, Venerologie und Allergologie der Charité – Universitätsmedizin Berlin, in Würdigung seiner Arbeit „Differential Expression of TRAF1 Aids in the Distinction of Cutaneous CD30-Positive Lymphoproliferations“.

Helmholtz-Humboldt-Forschungspreise – verliehen von der Alexander von Humboldt-Stiftung und der Helmholtz-Gemeinschaft, Dotation: jeweils 60 000 Euro. Preisträger sind Prof. Dr. Yogendra Pathak Viyogi, Direktor am Institute of Physics in Bubhaneshwar, Indien, und Prof. Dr. Francis Halzen, University of Madison, USA. Viyogi zählt zu den weltweit anerkannten Experten auf dem Gebiet der Teilchenphysik und ist an der Entwicklung des neuen Ionenbeschleunigers FAIR beteiligt. Halzen arbeitet federführend an der Konzeption des Neutrino-Detektors IceCube.

Student Poster Award 2nd Prize – verliehen von der „Drug Information Association“, Dotation: 1 000 Euro, an Doktorandin Venessa Plate, Lehrstuhl „Drug Regulatory Affairs“ in Bonn, für ihr Poster „Reducing pediatric off-label-use by improving drug information – a comparison of medicines approved for use in children and a database for children’s medicines“.

Paul-Martini-Preis – verliehen von der Paul-Martini-Stiftung, Berlin, für herausragende Leistungen in der klinisch-therapeutischen Arzneimittelforschung, Dotation: 25 000 Euro, an Prof. Dr. med. Christian Strassburg, Medizinische Hochschule Hannover, und Prof. Dr. med. Roland Schüle, Universität Freiburg. Strassburg erhielt die Auszeichnung für seine wegweisenden pharmakogenetischen Arbeiten, die dazu beitragen, die Anwendung von Irinotecan, Atazanavir und anderen Medikamenten sicherer zu machen.
Schüle wurde für die Entdeckung neuer Biomarker für die Prognose von Prostatakarzinomen in Zusammenarbeit mit Wissenschaftlern des Universitätsklinikums Bonn geehrt.

Florian Langer und Christine Mannhalter (GTH). Foto: Wyeth Pharma GmbH
Florian Langer und Christine Mannhalter (GTH). Foto: Wyeth Pharma GmbH
Wyeth-Nachwuchsförderpreis für Blutungskrankheiten – verliehen von der Gesellschaft für Thrombose- und Hämostaseforschung (GTH) e.V., Dotation: 2 500 Euro, gestiftet von der Wyeth Pharma GmbH, Münster, an Dr. Florian Langer, II. Medizinische Klinik und Poliklinik, Zentrum für Innere Medizin, Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf. Im Rahmen seines herausragenden Forschungsprojekts auf dem Gebiet der Hämostaseologie untersuchte Langer in einer tierexperimentellen Studie die Bedeutung der Blutgerinnung bei der Entstehung und Ausbreitung von bösartigen Tumoren. EB
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