ArchivDeutsches Ärzteblatt12/1997USA: Zahl der AIDS-Toten gesunken

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USA: Zahl der AIDS-Toten gesunken

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LNSLNS WASHINGTON. Zum ersten Mal seit Ausbreitung der Immunschwächekrankheit AIDS Anfang der 80er Jahre ist die Zahl der AIDS-Toten in den USA deutlich gesunken. Dies ist das Ergebnis einer Ende Februar veröffentlichten Studie des Zentrums zur Kontrolle und Vorbeugung von Krankheiten in Atlanta.
Im ersten Halbjahr 1996 starben dem Bericht zufolge in den USA 22 000 Menschen an AIDS, im Vorjahreszeitraum wurden noch 24 900 Todesfälle registriert. Das ist ein Rückgang um zwölf Prozent. Der Studie zufolge ist dieser Erfolg vor allem auf Aufklärungskampagnen sowie bessere Behandlungsmethoden zurückzuführen. US-Präsident Bill Clinton verwies darauf, daß die Bundesmittel zur Bekämpfung von AIDS seit seinem Amtsantritt um 50 Prozent angehoben worden seien. Er kündigte an,
das Ge­sund­heits­mi­nis­terium werde weitere 202 Millionen Dollar, umgerechnet rund 344 Millionen DM, für die Bekämpfung der Krankheit ausgeben. In der Altersgruppe der 25- bis 44jährigen ist AIDS immer noch die häufigste Todesursache in den USA.
Wie die Studie weiter feststellte, stieg die Zahl der Infektionen mit dem HI-Virus weiter an. In den USA sind seit Anfang der 80er Jahre 581 429 Menschen mit der Immunschwäche registriert worden. afp
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