ArchivDeutsches Ärzteblatt24/2007GKV-Wahltarife: Freiheit oder Gerechtigkeit
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Freiheit für alle Besserverdienenden oder Gerechtigkeit eines solidarischen sozialen Systems für alle, das ist die Frage, die schon entschieden ist. „Versicherte können sich freuen“ – heißt es. Worüber? Behandlungskosten selbst zahlen oder auslegen, wer soll das können? Rabatte oder Bonussystem sind asozial – alles dient nur Besserverdienenden. Wer überblickt Gesundheit, Krankheit, Arbeit – wie schnell kann sich alles ändern? . . . Wahltarife sind weder sozial noch solidarisch, noch vom einzelnen Laien überblickbar. Rückerstattungen, in welcher Form auch immer, entsprechen ebenfalls nicht solidarischer Gerechtigkeit. Das ganze „Reformsystem“ ist bürokratisch schwachsinnig, wie fast alles, was aus dem Bundesministerium für Gesundheit kommt, auch weil dort kein Arzt aus dem Alltag arbeitet und Briefe von Ärzten und Patienten nicht ernst genommen werden.
Dr. med. Ch. Höver, Am Danewend 7, 13125 Berlin
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