ArchivDeutsches Ärzteblatt24/2007Martina Pötschke-Langer: Die Nichtraucherin des Jahres

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Martina Pötschke-Langer: Die Nichtraucherin des Jahres

Dtsch Arztebl 2007; 104(24): A-1759 / B-1554 / C-1493

Gieseke, Sunna

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Martina Pötschke-Langer Foto: privat
Martina Pötschke-Langer Foto: privat
„Ich habe mich unheimlich gefreut. Die Auszeichnung erfüllt mich mit Stolz“, sagt Dr. med. Martina Pötschke-Langer (56). Am Weltnichtrauchertag wurde die Ärztin zur „Nichtraucherin des Jahres 2007“ ernannt. Der Aktionskreis Stuttgarter Nicht-raucher ehrt damit alljährlich Persönlichkeiten, die sich um das Nichtrauchen verdient gemacht haben.
Pötschke-Langer kämpft seit vielen Jahren gegen den Qualm: Sie ist die Leiterin der Stabsstelle Krebs- prävention und des WHO-Kollaborationszentrums für Tabakkontrolle des Deutschen Krebsforschungszentrums, Heidelberg. Obwohl sie findet, dass Deutschland noch immer ein „Raucherparadies“ sei, habe Pötschke-Langer nie resigniert: „Ich habe das Gefühl, dass mein Engagement sich lohnt.“ Errungenschaften, wie das Rauchverbot in den Bistrowagen der Deutschen Bahn, gehen mit auf ihren Einsatz zurück.
„Eine der wirksamsten Maßnahmen überhaupt ist der Nichtraucherschutz als Prävention“, erklärt sie. Nicht nur Passivrauchen könne so verhindert werden. Wenn der Nichtraucher zum „Normalfall“ werde, sei dies auch ein wirksamer Schutz der Jugend. Für die Zukunft hat sie sich noch viel vorgenommen: Menschen in Gesundheitsberufen sollen besser ausgebildet werden, damit sie Rauchern eine effektive Hilfe anbieten können. Sunna Gieseke
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