ArchivDeutsches Ärzteblatt24/2007Wilhelm-Vaillant-Preis 2007

PREISE

Wilhelm-Vaillant-Preis 2007

Dtsch Arztebl 2007; 104(24): A-1761 / B-1556 / C-1495

EB

Als E-Mail versenden...
Auf facebook teilen...
Twittern...
Drucken...
LNSLNS
Ministerialdirigent Alexander Freiherr von Hornstein, Preisträger Gunther Hartmann und Klaus Friese, Klinikum der Ludwig-Maximilians- Universität München (von links) Foto: Stephan Beissner
Ministerialdirigent Alexander Freiherr von Hornstein, Preisträger Gunther Hartmann und Klaus Friese, Klinikum der Ludwig-Maximilians- Universität München (von links) Foto: Stephan Beissner
Prof. Dr. med. Gunther Hartmann, Institut für Klinische Pharmakologie des Universitätsklinikums Bonn, ist mit dem Wilhelm-Vaillant-Preis ausgezeichnet worden. Er erhielt die mit 30 000 Euro dotierte Ehrung für seine Arbeiten zur Entwicklung von synthetischen Oligonukleotiden als innovativen pharmakologischen Ansatz. Hartmann ist es gelungen, eine virale Nukleinsäurestruktur zu charakterisieren, die von einem wichtigen Detektorprotein, dem Rezeptorprotein RIG-I erkannt wird. Bei diesem Nukleinsäuremerkmal handelt es sich um einen „viralen Fingerabdruck“.
Das Verständnis der molekularen Vorgänge bei der Erkennung von Viren ermöglicht nun die Entwicklung verschiedener Nukleinsäuremoleküle als Virusimitate und deren therapeutischen Einsatz als neue Wirkstoffe im Kampf gegen Viruserkrankungen und Krebs. Der Wilhelm-Vaillant-Preis wird alle zwei Jahre bei allen medizinischen Fakultäten und Max-Planck-Instituten mit medizinischen Arbeitsbereichen bundesweit ausgelobt. EB
Anzeige

Leserkommentare

E-Mail
Passwort

Registrieren

Um Artikel, Nachrichten oder Blogs kommentieren zu können, müssen Sie registriert sein. Sind sie bereits für den Newsletter oder den Stellenmarkt registriert, können Sie sich hier direkt anmelden.

Fachgebiet

Zum Artikel

Anzeige

Alle Leserbriefe zum Thema