ArchivDeutsches Ärzteblatt25/2007Hartmannbund: Protesttag für die PJ-Vergütung

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Hartmannbund: Protesttag für die PJ-Vergütung

Dtsch Arztebl 2007; 104(25): A-1785 / B-1577 / C-1517

Flintrop, Jens

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Foto: Jürgen Gebhardt
Foto: Jürgen Gebhardt
Eine Vergütung in Höhe von mindestens 400 Euro monatlich fordern die Medizinstudenten im Hartmannbund für die Tätigkeit im praktischen Jahr (PJ). Die Zeiten der Ausnutzung von PJlern als „biologische Hakenhalter“ oder „Blutzapfmaschinen“ müssten endgültig vorbei sein, hieß es beim Protesttag am 13. Juni vor der Charité in Berlin. Die PJler, Kliniker und Vorkliniker sammelten dort mehr als 100 Unterschriften für ihr Anliegen.
Die Universitätskliniken und akademischen Lehrkrankenhäuser sollten sich ein Beispiel am privaten Klinikkonzern Helios nehmen, betonte Fabian Spies, Medizinstudent im Hartmannbund. Helios zahlt Medizinstudierenden im praktischen Jahr seit Ende 2006 eine monatliche Aufwandsentschädigung in Höhe von 400 Euro. Priv.-Doz. Dr. med. Parwis Fotuhi, Leiter der Helios-Akademie, berichtete, dass die Nachfrage nach PJ-Plätzen im Konzern seitdem zugenommen habe. Da die Vergabe der PJ-Plätze jedoch durch die Universitäten gesteuert werde, sei die Zahl der PJler im Konzern allerdings konstant. JF
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