ArchivDeutsches Ärzteblatt25/2007Gesundheitstelematik: Zurück zum Papier
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Im oben genannten Beitrag heißt es von Herrn Weigeldt: „Und dann gibt es noch die eine oder andere Praxis, die eine Stand-alone-Lösung hat und noch mit der Karteikarte arbeitet.“ Aus meiner Erfahrung und aus Gesprächen mit Kolleginnen und Kollegen stellt sich die Situation eher genau umgekehrt dar: Einige Praxen sind vollständig digitalisiert, und die Mehrzahl arbeitet noch mit der Karteikarte. Dies mag, wie auch in dem Artikel erwähnt, mit der Warnung vor der Internetvernetzung zu tun haben, aber auch mit der jahrelangen Unsicherheit, inwieweit eine Befunddokumentation in der EDV rechtsgültig und beweisend sei. Zudem häufen sich Fälle, in denen eine Geräteanbindung bzw. der gleichbleibende Zugriff auf solche Daten nach dem Umstieg auf eine andere Version, geschweige denn auf ein anderes System, nicht mehr möglich ist. So stellt sich aus rein praktischen Erwägungen für viele Praxen nicht die Frage: weg vom, sondern zurück zum Papier.
Dr. Donald O. Schramm, Wilhelm-Raabe-Straße 4, 37170 Uslar
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