ArchivDeutsches Ärzteblatt25/2007Gesundheitstelematik: Behauptung belegen
Als E-Mail versenden...
Auf facebook teilen...
Twittern...
Drucken...
LNSLNS
Es ist immer wieder erstaunlich, wie ärztliche Mandatsträger die Grundprinzipien ärztlicher Tätigkeit vergessen, dass nämlich einer Therapie eine Befunderhebung voranzustellen ist. In einer umfangreichen Recherche im In- und Ausland haben wir keine Arbeit gefunden, in der die Zusammenarbeit der verschiedenen Fachgruppen untersucht worden ist. Trotzdem soll sie verbessert werden. Im DÄ ist vor Kurzem aber eine Arbeit erschienen, die gerade diese Fragestellung untersucht hat und die belegte, dass sowohl die beteiligten Ärzte als auch die Patienten mit dem Überweisungsvorgang sehr zufrieden waren, sodass eine Verbesserung dieser Schnittstelle sehr schwierig sein wird. Den interviewten Kollegen Weigeldt und Bartmann ist es nur zu empfehlen, diese Arbeit einmal zu lesen, die ja von ihnen hätte initiiert werden müssen. Im DÄ wird jetzt auch eine Arbeit zitiert, nach der die ständig wiederholte Behauptung, es gäbe in Deutschland zu viele Doppeluntersuchungen, widerlegt wird. Auch diese Arbeit sollten die Kollegen Weigeldt und Bartmann einmal zur Kenntnis nehmen. Es wird schwer für Herrn Weigeldt sein, seine Behauptung zu belegen, die Elektronik könnte helfen, die Praxisabläufe zu verbessern und sie eleganter, schneller, effizienter zu machen . . .
Literatur beim Verfasser
Dr. med. Michael Spiel, Dorfplatz 6, 71711 Murr

Kommentare

Die Kommentarfunktion steht zur Zeit nicht zur Verfügung.

Fachgebiet

Zum Artikel

Der klinische Schnappschuss

Stellenangebote