ArchivDeutsches Ärzteblatt25/2007Praxisführung: Konkrete Beauftragung
Als E-Mail versenden...
Auf facebook teilen...
Twittern...
Drucken...
LNSLNS
Ein knapper, sachlicher und nützlicher Beitrag zum besseren Verständnis eines Problems, das viele Ärzte betrifft. Selten ist eine Berufsbezeichnung so irreführend, wie die des „Steuerberaters“. Er ist zunächst ein Finanzbuchhalter. Das macht er (sicher) korrekt und darauf beschränkt er sich. Er sorgt dafür, dass keine buchhalterischen Fehler gemacht werden. Das ist auch gut so. Er ist in gewisser Weise der verlängerte Arm des Finanzamts. Darüber hinaus tut er von sich aus gar nichts. Ich erinnere mich sehr gut an den Fall eines Kollegen, der durch Innovationen so absorbiert war, dass er über einen gefährlich langen Zeitraum nicht bemerkte, wie sein Umsatz dramatisch einbrach. Von verschiedenen Seiten wurde der Steuerberater angesprochen, ob nicht er hätte reagieren sollen; er lehnte es ab, dazu irgendeinen Auftrag gehabt zu haben. Soll der Steuerberater tatsächlich die Probleme der Praxis erkennen, sogar Strategien vorlegen, so bedarf das einer sehr konkreten Beauftragung . . .
Prof. Wolfgang G. H. Schmitt, Eisenmannstraße 1, 97074 Würzburg
Anzeige

Leserkommentare

E-Mail
Passwort

Registrieren

Um Artikel, Nachrichten oder Blogs kommentieren zu können, müssen Sie registriert sein. Sind sie bereits für den Newsletter oder den Stellenmarkt registriert, können Sie sich hier direkt anmelden.

Fachgebiet

Zum Artikel

Anzeige