ArchivDeutsches Ärzteblatt25/2007Jörg-Dietrich Hoppe: „Innerärztliche Integrationspersönlichkeit“

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Jörg-Dietrich Hoppe: „Innerärztliche Integrationspersönlichkeit“

Hibbeler, Birgit

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Jörg-Dietrich Hoppe und Gebhard von Jagow. Foto: Universitätsklinikum Aachen
Jörg-Dietrich Hoppe und Gebhard von Jagow. Foto: Universitätsklinikum Aachen
Eigentlich wollte Prof. Dr. med. Dr. h. c. Jörg-Dietrich Hoppe (66) Musiker werden. Diesen Weg habe er aber glücklicherweise nicht eingeschlagen, so Prof. Dr. med. Dr. h. c. Gebhard von Jagow, Präsident des Medizinischen Fakultätentages (MFT). Zwar sei er davon überzeugt, Hoppe wäre ein hervorragender Musiker geworden, „aber nun spielt er die erste Geige in der deutschen Ärzteschaft“, sagte er beim 68. Ordentlichen MFT in Aachen.
Von Jagow würdigte den Einsatz des Präsidenten der Bundesärztekammer (BÄK) für die medizinische Ausbildung und die Universitätsmedizin. Für seine Verdienste erhielt Hoppe die Adolf-Schmidt-Medaille – die höchste Auszeichnung des MFT.
Von Jagow hob besonders Hoppes jahrzehntelangen Einsatz für die Reform und Modernisierung des Medizinstudiums hervor. Hoppe habe darüber hinaus immer den Dialog mit dem ärztlichen Nachwuchs gesucht. Von Jagow sprach sich dafür aus, das gemeinsame Engagement von BÄK und MFT für die medizinische Ausbildung zu verstärken. „Lassen Sie uns gemeinsam an der Weiterentwicklung der medizinischen Ausbildung arbeiten“, sagte von Jagow.
Der MFT-Präsident lobte Hoppe als „innerärztliche Integrationspersönlichkeit“. Auf Ärztetagen habe er den BÄK-Präsidenten immer als „geduldig und gelöst“ inmitten der Aufregung erlebt. Eine Anspannung sei in Hoppes Gesicht nur zu verzeichnen, wenn er sich zum Foto neben Gesundheitsministerin Ulla Schmidt stelle. Birgit Hibbeler

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