PREISE

Verleihungen

Dtsch Arztebl 2007; 104(25): A-1845 / B-1627 / C-1567

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LNSLNS Hans-Heinrich-Niemann-Preis – verliehen von der Gesellschaft der Freunde der Medizinischen Hochschule Hannover e.V., Dotation: 2 500 Euro, an Dr. Georg Bohn und Dr. Julia Skokowa, beide Abteilung Kinderheilkunde, Pädiatrische Hämatologie und Onkologie der Medizinischen Hochschule Hannover. Bohn wurde für seine Arbeit über angeborene Immundefekte ausgezeichnet, Skokowa für ihre Arbeit über Neutropenien.

Gerald Kolb. Foto: privat
Gerald Kolb. Foto: privat
Ignatius-Nascher-Preis – verliehen von der Stadt Wien an Prof. Dr. med. Gerald Kolb, St.-Bonifatius-Hospital in Lingen. Kolb wurde für seine herausragenden Verdienste um die Geriatrie ausgezeichnet. Der Preis würdigt seine wissenschaftlichen Leistungen und Verdienste um die Entwicklung der Geriatrischen Medizin und ehrt ihn für sein Lebenswerk.

Otfrid-Foerster-Medaille – verliehen von der Deutschen Gesellschaft für Neurochirurgie auf ihrer Tagung in Leipzig an Prof. Dr. Alexander Baethmann, Ludwig-Maximilians-Universität-München. Baethmann habe bahnbrechende Beiträge zur Neurologie und Neurochirurgie geleistet, hieß es in der Begründung.

Carol-Nachman-Preis für Rheumatologie – verliehen von der Landeshauptstadt Wiesbaden an die US-amerikanische Wissenschaftlerin Jane Eva Salmon, New York, und den österreichischen Forscher Josef S. Smolen. Die beiden Wissenschaftler teilen sich den mit 38 000 Euro dotierten Preis. Salmon wurde unter anderem für Arbeiten zur Pathogenese der Arteriosklerose bei Patienten mit einer rheumatoiden Arthritis und einem systemischen Lupus erythematodes ausgezeichnet. Smolen hat mit seiner Arbeitsgruppe wesentlich dazu beigetragen, die Pathogenese des generalisierten und lokalen Knochenabbaus bei chronischen entzündlich-rheumatischen Erkrankungen aufzuklären.

Wilhelm-Tönnis-Medaille – verliehen von der Deutschen Gesellschaft für Neurochirurgie an Prof. Dr. med. Hans-Peter Richter, Universität Ulm. Er wird für seine überragenden Beiträge zur Neurochirurgie auf klinischem, experimentellem oder organisatorischem Gebiet ausgezeichnet.

Journalistenpreis – verliehen vom Bundesverband Herzkranke Kinder e.V. an die WDR-Autorin Mona Bahnassawy für ihren Fernsehfilm „Kleines Herz, großer Kämpfer – Levins Geschichte“.

Wilhelm-Conrad-Röntgen-Preis – verliehen von der Deutschen Gesellschaft für Radiologie für herausragende wissenschaftliche Leistungen auf dem Gebiet der bildgebenden Verfahren an Priv.-Doz. Dr. med. Gerald Antoch, Oberarzt im Institut für Diagnostische und Interventionelle Radiologie und Neuroradiologie des Universitätsklinikums Essen. Antoch wird für seine wissenschaftliche Untersuchung zur PET/CT-Bildgebung ausgezeichnet. Antoch habe maßgeblich zur Lösung technisch-physikalischer Probleme beigetragen, die bei der Kombination beider Methoden auftraten, hieß es in der Begründung. Damit habe er zu Fortschritten in der Tumordiagnostik beigetragen.

Thomas Luger, Vorsitzender der Jury, Preisträger Honglin Wang und Thorsten Peters, Sigbert Jahn, Medizinischer Direktor der Serono GmbH (von links). Foto: Merck Serono
Thomas Luger, Vorsitzender der Jury, Preisträger Honglin Wang und Thorsten Peters, Sigbert Jahn, Medizinischer Direktor der Serono GmbH (von links). Foto: Merck Serono
Serono Dermatologie Forschungspreis – verliehen im Rahmen der Tagung der Deutschen Dermatologischen Gesellschaft in Dresden, Dotation: 10 000 Euro, gestiftet von der Firma Merck Serono, Unterschleißheim, an den Biologen Dr. Honglin Wang und den Mediziner Dr. Thorsten Peters von der Universitätsklinik für Dermatologie und Allergologie in Ulm. Sie wurden für ihre immunologische Forschungsarbeit über die Rolle von Makrophagen im psoriasiformen Entzündungsprozess anhand des Mausmodells ausgezeichnet. Die Ergebnisse ihrer Studie lassen auf einen engen Zusammenhang zwischen der Hautentzündung und der Verstärkung und Aktivierung von Makrophagen schließen. EB
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