ArchivDeutsches Ärzteblatt26/2007Fachärzte: Schönrederei
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Gesunder Menschenverstand ist nicht alles, deshalb sollte man ihn aber nicht bei jeder Studie über Bord werfen. Ob die doppelte Facharztschiene die Kosten in die Höhe treibt, wird doch nicht durch die statistische Facharztdichte entschieden. Jeder niedergelassene Facharzt tritt als Unternehmer auf, der seine eigenen Räumlichkeiten, sein eigenes Personal, seine eigenen Geräte etc. vorhalten muss. Und am Ende bleibt meist mehr übrig, als das Gehalt eines angestellten Arztes. Das aber muss das Gesundheitssystem mitfinanzieren. Es gibt noch mehr teure Aspekte der doppelten Facharztschiene, die ebenfalls keine Erwähnung finden. Summa summarum stellt meines Erachtens das IGES-Gutachten einen erneuten Versuch dar, das teure und ineffiziente deutsche Gesundheitssystem mit untauglichen Analysen schönzureden.
Dr. med. Christoph Lakenberg, Nuhnestraße 6, 59955 Winterberg
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