PREISE

Verleihungen

Dtsch Arztebl 2007; 104(26): A-1926 / B-1703 / C-1639

Salzberger, Bernd; IKOP; Krickhahn, Preisträger Christian; links), Manfred Jung von Mölnlycke Health Care (von

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Rudolph Schönheimer Medaille – verliehen von der Deutschen Gesellschaft für Arterioskleroseforschung e.V. (DGAF), an Prof. Dr. med. Jochen Sendges, Ludwigshafen, in Anerkennung seiner großen Verdienste im Kampf gegen den Herzinfarkt und für Anliegen der Deutschen Gesellschaft für Arterioskleroseforschung.
Werner H. Hauss-Preis – ebenfalls verliehen von der DGAF, Dotation: 5 000 Euro, gestiftet von der Cassella-med GmbH, Köln, an Dr. Petra Kleinbongard, Universitätsklinikum Aachen, für ihre Arbeit zum Thema „Erste Aspekte zur Aktivität und Funktion der erythrozytären NOS in Patienten mit kardiovaskulären Erkrankungen“.
Theodor-Frerichs-Preis – verliehen von der Deutschen Gesellschaft für Innere Medizin im Rahmen ihres Jahreskongresses in Wiesbaden, Dotation: 20 000 Euro, an Dr. med. Otto Tschritter, Universität Tübingen. Tschritter konnte in seinen Untersuchungen nachweisen, dass das Hormon Insulin, entgegen bisherigen Erkenntnissen, auch im Gehirn wirksam ist.
Renate Klöppel. Foto: privat
Renate Klöppel. Foto: privat
Horst Joachim Rheindorf-Literaturpreis – verliehen vom Bundesverband Deutscher Schriftsteller-Ärzte, Dotation: 2 500 Euro, an die in Freiburg lebende Ärztin sowie Sachbuch- und Romanautorin Renate Klöppel. Sie wird für ihr 2004 im Rowohlt Verlag erschienenes Buch „Die Schattenseiten des Mondes. Ein Leben mit Schizophrenie“ ausgezeichnet. Damit wird ein Buch geehrt, das im Stil eines Romans die Lebensgeschichte einer an Schizophrenie erkrankten Malerin schildert, die nach fünf schweren psychotischen Episoden ihre Krankheit bewältigt hat und heute selbst bei ärztlichen und nicht ärztlichen Fortbildungen über das Thema Psychoseerfahrung und -bewältigung referiert. Der Horst Joachim Rheindorf-Literaturpreis wurde während der Jahrestagung des Bundesverbandes Deutscher Schriftsteller-Ärzte in Bad Homburg verliehen. Die Autorin habe seitens der Jury eine uneingeschränkte Zustimmung und hohes Lob für die ungeschönte Analyse und großartige Sprache gefunden, hieß es in der Laudatio.
Ehrenpreis des Deutschen Schmerzpreises – verliehen im Rahmen des Deutschen Schmerztages in Frankfurt am Main, Dotation: 3 000 Euro, an Dr. med. Danilo Jankovic, Schmerztherapeut und Anästhesiologe aus Hürth. Jankovic habe sich seit vielen Jahren um eine Integration der therapeutischen Lokalanästhesie in die Schmerztherapie verdient gemacht, hieß es in der Begründung. Gestiftet wurde der Preis von der Firma AWD.pharma GmbH, Dresden.
Johannes-Wenner-Preis – verliehen von der Gesellschaft für Pädiatrische Pneumologie e.V., Hamburg, Dotation: 5 000 Euro, an Prof. Dr. med. Heymuth Omran, Klinik für Kinder- und Jugendmedizin, Universitätsklinikum Freiburg. Omran wurde für seine hervorragenden wissenschaftlichen Arbeiten auf dem Gebiet der primären Ziliendysfunktion ausgezeichnet. Der Preis ist von der Firma Sanofi-Aventis Deutschland GmbH gestiftet.
Oskar-Lapp-Forschungspreis – verliehen im Rahmen der Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Kardiologie-, Herz- und Kreislaufforschung e.V. in Mannheim, Dotation: 10 240 Euro, an den Berliner Herzforscher Dr. med. Jörg-Detlef Drenckhahn, Max-Delbrück-Centrum für Molekulare Medizin. Drenckhahn konnte in seinen Arbeiten nachweisen, dass sich geschädigtes Herzmuskelgewebe bei Mäuseembryonen bis zur Geburt fast vollständig regenerieren kann. Mit der Identifizierung der zugrunde liegenden molekularen Mechanismen könnten regenerative Therapiemöglichkeiten von geschädigten Herzmuskeln bei Kindern und Erwachsenen entwickelt werden.
Thieme-Teaching Award – verliehen von der Deutschen Gesellschaft für Anästhesiologie und Intensivmedizin, gestiftet von der Thieme Verlagsgruppe, Dotation: 5 000 Euro, an den Anästhesisten Priv.-Doz. Dr. Gunter Nils Schmidt, Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf (UKE), für seine Verdienste um die Verbesserung der Lehre im Fach Anästhesiologie am UKE.
Fedor-Krause-Medaille – verliehen von der Deutschen Gesellschaft für Neurochirurgie an Prof. Dr. med. Dr. h. c. mult. Madjid Samii, Hannover, für sein operatives und diagnostisches Schaffen.

Bernd Salzberger, IKOP, Preisträger Christian Krickhahn, Manfred Jung von Mölnlycke Health Care (von links). Foto: IKOP
Bernd Salzberger, IKOP, Preisträger Christian Krickhahn, Manfred Jung von Mölnlycke Health Care (von links). Foto: IKOP
IKOP-Innovationspreis – verliehen vom Arbeitskreis „IKOP – Infektionskontrolle im OP“ auf dem 7. Ulmer Symposium Krankenhausinfektionen, Dotation: 5 000 Euro, an Christian Krickhahn, Universitätsklinikum des Saarlandes. Der Preisträger entwickelte in enger Zusammenarbeit mit dem Institut für Medizinische Mikrobiologie und Hygiene des Universitätsklinikums Homburg eine netzwerkbasierte Software zur MRSA-Surveillance. Der Einsatz führte zu einer Senkung der MRSA-Prävalenz. EB
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