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LNSLNS Vorübergehender Lieferengpass bei FSME-Impfstoffen – Aufgrund der aktuell hohen Nachfrage nach FSME-Impfstoffen kommt es zu einem vorübergehenden Versorgungsengpass. Deshalb haben die Hersteller eine Entscheidungshilfe zur jetzigen Vorgehensweise erarbeitet (siehe im Internet unter www.pei.de). Grundsätzlich gilt, dass nur solche Personen geimpft werden sollen, bei denen ein konkretes Expositions- und Infektionsrisiko gegeben ist. Dieses kann anhand der Risikogebietskarten des Robert-Koch-Instituts (www.rki.de) ermittelt werden. Personen mit konkretem Expositionsrisiko sollten mindestens zwei Impfungen haben beziehungsweise erhalten.
Die beiden verfügbaren FSME-Impfstoffe sind austauschbar; sie basieren zwar auf unterschiedlichen Virusstämmen, jedoch stimmt bei diesen das immunologisch entscheidende Protein (das Hüllglykoprotein E) zu circa 98 Prozent überein. Nach Daten aus verschiedenen klinischen Studien kann davon ausgegangen werden, dass Personen, die mit einem dieser Impfstoffe vorgeimpft sind, ihre Impfserie mit dem anderen Impfstoff vervollständigen können.

Erfolgreicher Prostata-Aktionstag – Derzeit nehmen nur rund zehn Prozent der Männer an Prostatakrebs-Vorsorgeuntersuchungen teil. Um das Bewusstsein dafür zu steigern, hat STADApharm am 22. Mai mit Apotheken, Hausarztpraxen und urologischen Praxen einen bundesweiten Prostata-Aktionstag durchgeführt: Alle Männer ab 40 Jahren wurden aufgefordert, die Prostatakrebs-Früherkennungsuntersuchung durchführen zu lassen. Da sich etwa jede vierte Apotheke und mehr als 5 000 Praxen an der Aktion beteiligt hatten, wird STADApharm weitere Initiativen planen. EB

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