ArchivDeutsches Ärzteblatt27/2007Schutzimpfungen: Seit Juli GKV-Leistung

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Schutzimpfungen: Seit Juli GKV-Leistung

Dtsch Arztebl 2007; 104(27): A-1948

Merten, Martina

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Junge Frauen können sich künftig zulasten der Krankenkassen gegen Gebärmutterhalskrebs impfen lassen. Foto: ZERUTTA
Junge Frauen können sich künftig zulasten der Krankenkassen gegen Gebärmutterhalskrebs impfen lassen. Foto: ZERUTTA
Schutzimpfungen, die in der Richtlinie des Gemeinsamen Bundes­aus­schusses (G-BA) enthalten sind, zählen künftig zu den Pflichtleistungen der gesetzlichen Kran­ken­ver­siche­rung (GKV). Darauf hat der G-BA Ende Juni in Berlin hingewiesen. Vor dem Inkrafttreten des GKV-Wettbewerbsstärkungsgesetzes am 1. April gehörten Schutzimpfungen zu den freiwilligen Satzungsleistungen der Krankenkassen.
Mit seinem Beschluss orientiert sich der G-BA an den Empfehlungen der Ständigen Impfkommission am Robert-Koch-Institut. Hiernach zählt die Impfung gegen Gebärmutterhalskrebs bei Mädchen und jungen Frauen im Alter von zwölf bis 17 Jahren zu den Leistungen der GKV. Dem unparteiischen G-BA-Vorsitzenden, Dr. jur. Rainer Hess, zufolge steht zur Diskussion, ob ein Register gegen Gebärmutterhalskrebs angelegt werden soll. Mithilfe eines solchen Registers sei nachzuverfolgen, ob Impfungen gegen die Krebserkrankung tatsächlich schützten oder nicht, erläuterte Hess. Darüber hinaus umfasst die Richtlinie unter anderem Impfungen gegen Diphtherie, Tetanus, Hepatitis B, Röteln, Masern, Mumps, Meningokokken und Pneumokokken (Informationen unter www.g-ba.de). MM
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