ArchivDeutsches Ärzteblatt28-29/2007Ge­sund­heits­minis­ter­kon­fe­renz: Krankenhausfinanzierung weiter offen

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Ge­sund­heits­minis­ter­kon­fe­renz: Krankenhausfinanzierung weiter offen

Dtsch Arztebl 2007; 104(28-29): A-2018 / B-1782 / C-1718

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Für einen besseren Schutz von Kindern setzte sich die GMKVorsitzende Monika Stolz ein. Foto: dpa
Für einen besseren Schutz von Kindern setzte sich die GMKVorsitzende Monika Stolz ein. Foto: dpa
Die Bundesländer streben beim Schutz von Kindern vor Vernachlässigung und Misshandlung eine engere Zusammenarbeit an. Die Ge­sund­heits­minis­ter­kon­fe­renz (GMK) sprach sich am 5. Juli in Ulm dafür aus, bestehende Projekte auf Landesebene auszuwerten und auf dieser Basis Strategien zu entwickeln. Ziel solle es sein, die Kinder möglichst früh zu schützen, sagte die baden-württembergische Ressortchefin und GMK-Vorsitzende Monika Stolz (CDU). Die Minister beschlossen zudem, ab 2009 eine nationale Impfkonferenz einzuberufen, um den Impfschutz in der Bevölkerung zu fördern.
Zur Zukunft der Krankenhausfinanzierung, die nach Ablauf der DRG-Konvergenzphase ab 2009 auf eine neue Rechtsgrundlage gestellt werden muss, fassten die Ge­sund­heits­mi­nis­ter keinen Beschluss. Derzeit prüft eine Arbeitsgruppe die Möglichkeit, ob die gesamte Finanzierung künftig aus einer Hand von den Kassen geleistet werden kann. Bislang finanzieren die Länder die Investitionen. Der Staatssekretär im Bun­des­ge­sund­heits­mi­nis­ter­ium, Dr. Klaus Theo Schröder, zeigte sich unzufrieden. „Wir hätten uns bei der Krankenhausfinanzierung mehr gewünscht“, sagte er nach Abschluss der Konferenz. ddp
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