ArchivDeutsches Ärzteblatt28-29/2007Ärzteschaft: Redlich argumentieren

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Ärzteschaft: Redlich argumentieren

Dtsch Arztebl 2007; 104(28-29): A-2045 / B-1804 / C-1740

Schroeder, Wolfgang

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Es ist schon misslich, dass sich ein Leitartikel des DÄ mit den Sprüchen der an Auflage stärksten Tageszeitung glaubt, auseinandersetzen zu müssen. Trösten sollte den Ärztestand, dass vor ihm schon andere am Pranger standen, die Lehrer zum Beispiel. Eine Verteidigungslinie im DÄ aufzubauen, erscheint allerdings wegen der allzu ungleichen Leserschaft müßig. Trotzdem sollten Sie redlich argumentieren. Wenn Sie meinen, Falschabrechner schädigten nur die Kollegenschaft, die aus dem gleichen Topf bezahlt wird, ist das eine sehr vordergründige, schmalbasige Behauptung. Sie schädigen doch genauso die Patienten bzw. die Allgemeinheit, welche das Gesundheitswesen finanziert. Übrigens gibt es immer wieder sehr zu denken, wieso die Kassen die schwarzen Arztschafe finden und nicht die zuständigen KVen. Die Budgetierung hat eine politische Wurzel in der Unfähigkeit der KVen, die Kostenentwicklung zu managen. Darüber hinaus haben sie weder für eine gerechte Honorarverteilung unter den Arztgruppen noch für eine vernünftige Qualitätssicherung gesorgt . . .
Priv.-Doz. Dr. med. Wolfgang Schroeder, Ohkamp 28, 22339 Hamburg
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