ArchivDeutsches Ärzteblatt PP7/2007Praxisabgaben: Abgabe zum symbolischen Preis
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LNSLNS Über die Leserbriefe zu dem Beitrag habe ich mich doch sehr gewundert. Natürlich besteht trotz aller rechtfertigenden Begründungen der verkäufliche Wert einer psychotherapeutischen Praxis bei unserer so stark an die Person des Praxisinhabers gebundenen Tätigkeit fast ausschließlich im knappen Gut Zulassung, für die wir „alten“, im Zuge des Psychotherapeutengesetzes zugelassenen Kolleginnen und Kollegen, nichts bezahlen mussten – oder würde irgendjemand in einem nicht gesperrten Bezirk eine Praxis für teures Geld kaufen?! Ich jedenfalls werde beim Erreichen der Altersgrenze meinen Praxissitz umsonst beziehungsweise – damit der Zulassungsplatz in einem „überversorgten“ Bezirk nicht verfällt und damit der Patientenversorgung verloren geht – für einen symbolischen Preis, wie ein gemeinsames Abendessen, einer jungen Kollegin zur Verfügung stellen. Frau Pfitzners Kritik an der Vergabepraxis der Zulassungsausschüsse schließe ich mich im Übrigen an; enttäuschend finde ich auch die lavierende Haltung von Kammern und Berufsverbänden in dieser Frage.
Dipl.-Psych. Uta Striebl, Bernwardstraße 2, 31134 Hildesheim
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