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LNSLNS Prof. Dr. med. Peter E. Peters, bis zum 31. Januar 1997 Direktor des Instituts für Klinische Radiologie der Universität Münster, starb am 17. Februar im Alter von 59 Jahren. Mehr als 14 Jahre hat er das 1983 gegründete Institut als engagierter Arzt, Hochschullehrer und Wissenschaftler geführt.
Peter E. Peters studierte Medizin an den Universitäten in Freiburg und München. Nach Abschluß seiner internistischen Tätigkeit als Medizinalassistent wechselte er als Weiterbildungsassistent an das Kantonsspital in Zürich, wo er sich zu Beginn seiner radiologischen Weiterbildung mit dem damals neuen Fach Nuklearmedizin beschäftigte. Von 1968 bis 1970 setzte Peters seine Weiterbildung an der Universität Freiburg unter der Leitung von Prof. Dr. med. Herbert Reindell fort und schloß daran seine Tätigkeit am Mallinckrodt Institute of Radiology an der Washington University in St. Louis, USA, an. Dort führte er unter Prof. Ter-Pogossian experimentelle nuklearme-dizinische Untersuchungen zur Nierendiagnostik unter Zuhilfenahme der Positronen-EmissionsTomographie (PET) durch. Zurückgekehrt, widmete er sich an der Deutschen Klinik für Diagnostik in Wiesbaden unter der Leitung von Prof. Dr. med. Horst Weißleder der radiologischen Diagnostik und Therapie von Erkrankungen des Lymphsystems.
Nach seiner Ernennung zum Facharzt für Radiologie arbeitete Professor Peters ab 1973 an der Universität Münster unter der Leitung von Prof. Dr. med. Elmar Schnepper, der ihn 1975 zur Habilitation führte. 1975 verließ P. E. Peters Münster, um an der Universität zu Köln zunächst als Oberarzt und Privatdozent, später als leitender Oberarzt und Professor tätig zu werden. 1983 erhielt er einen Ruf als erster ordentlicher Professor und Direktor des Instituts für Klinische Radiologie der Universität Münster.
Durch seine fachliche Kompetenz und sein Geschick gelang es ihm, das Münsteraner Institut im In- und Ausland bekannt zu machen. Er verstand es, seine Kenntnisse auch jüngeren Kollegen zu vermitteln und die Kooperation zu fördern. Seine vielfältigen Kontakte zu Ärzten und Forschern im In- und Ausland führten zu einem ständigen Austausch auf dem Gebiet der ärztlichen Versorgung und der medizinischen Forschung. In Zusammenarbeit mit seinen Schülern und Kollegen entwickelte er Methoden zur Verbesserung der radiologischen Bildgebung und Funktionsdiagnostik. Er wurde Ehrenmitglied der Deutschen und der Indonesischen Röntgengesellschaft. 1995 hat er als Präsident des Deutschen Röntgenkongresses den Jubiläumskongreß unter dem Motto "100 Jahre Röntgen" gestaltet. Er war Verfasser zahlreicher wissenschaftlicher Beiträge und verschiedener Lehrbuchkapitel sowie Mitherausgeber mehrerer Fachzeitschriften, unter anderem der Zeitschrift "Der Radiologe". Dem Deutschen Ärzteblatt war er als Fachredakteur eng verbunden. E.J.R./DÄ


Dr. rer. nat. Georg Meister, Geschäftsführer der Firma Desitin Arzneimittel GmbH, Hamburg, seit 1996 stellvertretender Vorsitzender des Vorstandes des Bundesverbandes der Pharmazeutischen Industrie e.V. (BPI), Frankfurt, seit 1994 BPI-Vorstandsmitglied, starb am 3. Februar im Alter von 60 Jahren in Hamburg. Dr. Meister war 20 Jahre lang Geschäftsführer von Desitin und lange Jahre Mitglied des BPI-Landesverbandes Hamburg und Schleswig-Holstein. EB
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