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Verleihungen

Dtsch Arztebl 2007; 104(30): A-2140 / B-1893 / C-1829

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LNSLNS Förderpreis FOPPAM– verliehen von der Deutschen Gesellschaft für Gerontopsychiatrie und -psychotherapie e.V. Mit dem „Förderpreis zur Optimierung der Pflege psychisch kranker alter Menschen“ (FOPPAM) wurde ein Projekt am St. Franziskus Hospital in Münster, geleitet von Prof. Dr. Michael Möllmann und Dr. Simone Gurlit, ausgezeichnet. Mit dem Projekt konnte gezeigt werden, wie mit einfachen Maßnahmen in einem Krankenhaus ohne eigene geriatrische Spezialstation die perioperative Versorgung alter Patienten verbessert werden und damit die Entstehungsrate von Delirien deutlich gesenkt werden kann.

Patrick Meybohm. Foto: privat
Patrick Meybohm. Foto: privat
Rudolf-Frey-Preis für Nofallmedizin – anlässlich der Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Anästhesiologie und Intensivmedizin in Hamburg, Dotation: 2 500 Euro, an Dr. med. Patrick Meybohm, Assistenzarzt der Klinik für Anästhesiologie und Operative Intensivmedizin des Universitätsklinikums Schleswig-Holstein, Campus Kiel. Er wurde für seine Arbeit über Veränderungen im Gehirnstoffwechsel im Rahmen eines hämorrhagischen Schocks nach Leberverletzung ausgezeichnet.

Posterpreis – verliehen von der American Heart Association für herausragende Forschungsarbeiten in Chicago, Illinois, USA, an Prof. Dr. med. Bernhard Schieffer, Abteilung Kardiologie und Angiologie der Medizinischen Hochschule Hannover. Schieffer konnte zeigen, dass mit der Kombinationstherapie eines Statins und eines AT1-Rezeptorblockers der Cholesterinspiegel und die Oxidierung des LDL-Cholesterins deutlich gesenkt werden.

Felix-Jerusalem-Preis – verliehen von der Deutschen Gesellschaft für Muskelkrankheiten, Dotation: 7 500 Euro, an Priv.-Doz. Dr. med. Klaus Krampfl, Abteilung für Neurologie der Medizinischen Hochschule Hannover. Er wurde für seine experimentellen Arbeiten zu Pharmakologie von neuroprotektiven Substanzen in der Therapie der amyotrophen Lateralsklerose ausgezeichnet.

Walter Siegenthaler Preis – verliehen von der Deutschen Medizinischen Wochenschrift, Dotation: 5 000 Euro, an ein Autorenteam um Dr. med. Andrea Icks, Universität Düsseldorf, für den Beitrag „Versorgungsqualität und Ausmaß von Komplikationen an einer bevölkerungsbezogenen Stichprobe von Typ 2-Diabetikern“.

Georg-von-Hevesy-Preis – verliehen von der Deutschen Gesellschaft für Nuklearmedizin, Dotation: 2 500 Euro, an Dr. Claudia Friesen, Klinik für Nuklearmedizin des Universitätsklinikums Ulm. Sie wurde für die von ihr geleitete Forschungsarbeit über die Durchbrechung der Chemo- und Radioresistenz in Leukämiezellen mit Antikörpern, an die der radioaktive alpha-Strahler Bismuth-213 gebunden ist, ausgezeichnet.

DDG-Forschungsstipendien – verliehen von der Deutschen Dermatologischen Gesellschaft (DDG). Ein Stipendium über 50 000 Euro erhielt Dr. Christian Hafner, Regensburg, für seine Arbeit mit dem Thema „Bedeutung von FGFR3-Mutationen in benignen Hauttumoren“. Ein Forschungsstipendium über 25 000 Euro erhielten Dr. med. Christoffer Gebhard, Heidelberg, Andreas Krieger, Köln, und Dr. biol. hum. Ralf Müller/Dr. phil Christian Veldmann, Marburg. Ein DDG-Forschungsstipendium über 15 000 Euro erhielt Kilian Eyerich, München.

Ulf Glauner und Angela Peter, Produktmanagement, beide Merck Pharma GmbH, Franz Rinninger, Preisträger und Helmut Schatz, Bochum (von links). Foto: Merck Pharma GmbH
Ulf Glauner und Angela Peter, Produktmanagement, beide Merck Pharma GmbH, Franz Rinninger, Preisträger und Helmut Schatz, Bochum (von links).
Foto: Merck Pharma GmbH
Merck-Forschungspreis – verliehen im Rahmen der 42. Jahrestagung der Deutschen Diabetes-Gesellschaft, Dotation: 15 000 Euro, gestiftet von der Firma Merck Pharma GmbH, Darmstadt, an Prof. Dr. med. Franz Rinninger, Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf. Rinninger und sein Team hatten mithilfe von gentechnischen Methoden die Funktion des ATP-binding-casette-Transporter A1 (ABCA1) im Cholesterinstoffwechsel näher analysiert. EB
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