ArchivDeutsches Ärzteblatt31-32/2007Handystrahlung: Diffuse Ängste
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Dass Kollegen Frank diffuse Ängste wegen „unreflektierten Bestrahlens eines ganzen Volkes aus pekuniären Gründen“ plagen, tut mir echt leid. Zumal er konsequenterweise seine Ängste ja nicht nur für unser „Volk“, sondern weltweit mehr oder weniger für die gesamte Menschheit haben müsste. Trotz solcher und anderer Unkenrufe – man erinnere sich nur an die Monate andauernde Weltuntergangshysterie wegen BSE und Vogelgrippe – proliferiert die Menschheit ohne wirklich nachweisbare Hochfrequenz-Strahlungsschäden, wenn auch aus anderen demografischen Gründen nicht gerade in unseren Breiten. Wenn nun Kollege Frank explizit „eigene Erfahrungen aus der Arbeit mit etlichen E-smog sensiblen Patienten“ vorträgt, möge er dies eindeutig verursachungsbezogen wissenschaftlich konkretisieren. Dies ist er wegen der dadurch möglichen Rettung von Millionen potenziell gefährdeter Patienten der unwissenden übrigen Ärzteschaft dringend schuldig. Andernfalls läuft er Gefahr, mit seinen beschwörenden Kassandrarufen als Barfußprophet ins medizinische Kuriositätenkabinett eingereiht zu werden.
Dr. med. Martin Reske, Scholtenbusch 8,
46562 Voerde
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