ArchivDeutsches Ärzteblatt31-32/2007Geoinformationssystem: Malariarisikogebiete auf einen Blick

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Geoinformationssystem: Malariarisikogebiete auf einen Blick

Dtsch Arztebl 2007; 104(31-32): A-2190 / B-1939 / C-1873

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Anopheles- Mücke: Gefährliche Überträgerin von Tropenkrankheiten. Foto: dpa
Anopheles- Mücke: Gefährliche Überträgerin von Tropenkrankheiten. Foto: dpa
Der internationale Reiseverkehr hat in den letzten Jahren immer mehr zugenommen. Jährlich infizieren sich allein etwa 500 bis 1 000 Reisende aus Deutschland mit Malaria. Eine reisemedizinische Beratung und die notwendige Prophylaxe sind somit wichtig. Für eine individuelle Reiseplanung hat das Institut für Hygiene und Öffentliche Gesundheit des Universitätsklinikums Bonn ein interaktives Malariainformationssystem im Internet bereitgestellt (www.meb.uni-bonn.de/hygiene/index.html).
Malaria tritt in tropischen und subtropischen Regionen aller Kontinente – außer Australien – auf. „Das Übertragungsrisiko ist nicht nur örtlich, sondern auch zeitlich sehr unterschiedlich“, sagt Dr. Edith Fischnaller vom Bonner Hygiene-Institut. Das webbasierte Geoinformationssystem bietet länderbezogene Informationen über das aktuelle Malariarisiko, die vorgeschlagene Prophylaxe, die bereits vorhandenen Resistenzen sowie über Erregerarten und saisonale Verbreitungsmuster der Malaria im jeweiligen Land. Die Angaben werden regelmäßig aktualisiert. Durch Aktivieren der thematischen Stichpunkte ruft der Nutzer die jeweilige Weltkarte mit den gewünschten Informationen auf. Nach Aktivierung des Infobuttons in der oberen Navigationsleiste kann man mittels Mausklick auf das gewünschte Land weitere Detailinformationen abrufen. Die Daten können individuell zur Reiseplanung genutzt werden, sodass beispielsweise Reisende mit Risikofaktoren, Schwangere, Kinder und ältere Menschen Hochrisikogebiete einfach erkennen können. EB
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