ArchivDeutsches Ärzteblatt33/2007Kassenärztliche Bundesvereinigung: Boom bei Versorgungszentren

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Kassenärztliche Bundesvereinigung: Boom bei Versorgungszentren

Dtsch Arztebl 2007; 104(33): A-2228 / B-1972 / C-1904

Blöß, Timo

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Sinnvolle Ergänzung: Die Zahl der Medizinischen Versorgungszentren hat sich im Vergleich zu 2006 fast verdoppelt. Foto: Paracelsus-Klinik Schöneck
Sinnvolle Ergänzung: Die Zahl der Medizinischen Versorgungszentren hat sich im Vergleich zu 2006 fast verdoppelt.
Foto: Paracelsus-Klinik Schöneck
Die Zahl der Medizinischen Versorgungszentren (MVZ) hat innerhalb eines Jahres deutlich zugenommen. Nach Angaben der Kassenärztlichen Bundesvereinigung (KBV) gab es im Juni 2007 rund 810 MVZ. Damit habe sich deren Zahl im Vergleich zum Vorjahr fast verdoppelt. Im Jahr 2006 verzeichnete die KBV 491 Zentren.
„MVZ stellen aus unserer Sicht keine Konkurrenz für die niedergelassenen Ärzte dar. Im Gegenteil: Sie können eine sinnvolle Ergänzung in der flächendeckenden, ambulanten Versorgung darstellen“, erklärte der KBV-Vorstandsvorsitzende, Dr. med. Andreas Köhler, anlässlich der Vorstellung der Zahlen in Berlin. Niedergelassene Ärzte zeigen hierbei Unternehmergeist: Der Anteil der Zentren in Trägerschaft von Vertragsärzten beträgt nach Angaben der KBV 62,4 Prozent.
Versorgungszentren findet man vor allem in Bayern, Berlin und Niedersachsen. In den MVZ sind insgesamt 3 263 Ärzte tätig. Mehr als zwei Drittel von ihnen arbeiten in einem Angestelltenverhältnis. TB
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